Hannah Schubert
Geburtsdatum:1.12.1997
Wohnort:Innsbruck
Verein:OEAV Innsbruck
Disziplin:Vorstieg
Sponsoren:MammutSportsGroup, La Sportiva, Schuh-Staudinger,Raiffeisenbank Tirol, Exito

Hannah Schuberts Weg zum Klettern war kurz, weil ihr großer Bruder Jakob schon im Kletter-Team des Innsbrucker Kletterzentrums dabei war. Im Alter von 8 Jahren ist sie zum Team gestoßen, und seitdem geht es stetig bergauf. Ihr kommen ähnliche Eigenschaften zu gute wie Jakob: Großer Trainingsehrgeiz und ein außergewöhnliches Talent für Leistungssport. Nachdem Hannah bei nationalen Bewerben sofort Spitzenplätze belegte, startete sie ab 2011 bei internationalen Wettkämpfen. Ein Jahr später gewann sie ihren ersten Europacup. 2012 und 2014 wurde sie Weltmeisterin in der U16- und der U18-Kategorie. Beim letzten Weltcup 2016 gelang es ihr in der allgemeinen Kategorie in die Weltspitze hinein zu klettern, als sie den starken fünften Platz belegte.

Mein Lieblingsklettergebiet ist...
da gibt es mehrere... aber eines wäre Oliana in Katalonien,Spanien
Mein größter Erfolg war...
Schwer zu sagen was mein größter Erfolg war....Wahrscheinlich mein 5. Platz beim letzten Lead Weltcup der Saison 2016. Oder einer meiner zwei Jugendweltmeistertitel 2012 und 2014.....
Meine beste Klettererfahrung bis jetzt war...
... puh schwierige Frage, da gibt es viele. Eine davon wäre, dass es richtig cool war wie sich alle mit mir gefreut haben als ich beim Weltcup in Kranj ins Finale gekommen bin. Alle meine Mitstreiterinnen haben es mir gegönnt und haben sich ehrlich und aufrichtig mit mir mitgefreut. Ich weiß, das ist jetzt wahrscheinlich nicht das was ihr mit Klettererfahrung gemeint habt; aber ich finde es hat schon was mit klettern bzw. wettkampfklettern zu tun weil die Klettergemeinschaft ist einfach so eine freundliche, unterstützende, hilfsbereite und kollegiale Gesellschaft, wo es natürlich auch Konkurrenz und Gegner gibt, sich viele aber trotzdem für einen mitfreuen und einem den Erfolg gönnen. Viele Konkurrenten sind richtig gut miteinander befreundet und das ist etwas, das mir am Klettersport besonders gefällt. Es geht mehr um das miteinander Klettern als gegeneinander. Ein anderes Beispiel wäre noch als ich zum ersten mal Jugendweltmeisterin geworden bin, 2012 in Singapur. Es ist einfach das beste Gefühl überhaupt, wenn das ganze harte Training belohnt wird. Ein anderes Beispiel vom Felsklettern noch: Über Neujahr 2015/2016 war ich mit 7 anderen Kletterern und Kletterinnen aus verschiedenen Ländern für 10 Tage bei einem Felsklettertrip in Spanien. Das war super cool. Am letzten Tag des Jahres 2015 hab ich dann mein Projekt, das ich schon an den vergangenen 3 Tagen probiert habe geschafft. Meine bisher schwerste Route am Fels: 8b+/8c. Es ist schon was cooles eine Route am Fels für eine etwas längere Zeit zu projektieren. Ganz anders als ein Projekt in der Halle! Und wenn es dann am Schluss aufgeht und man die Route klettert ist das eines der Besten Gefühle überhaupt.
Meine Ziele sind...
In der kommenden Saison im Vorstieg oft (perfekt wäre natürlich immer) ins Finale klettern und langfristige Ziele sind Weltcupsiege, Gesamtweltcupsiege, Weltmeisterin und natürlich bei den Olympischen Spielen gut sein.
Ein Leben ohne Klettern wäre...
unvorstellbar.
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