Boulder Weltcup Moskau: Endstation Halbfinale für KVÖ-AthletInnen

International

Der zweite Boulder Weltcup und der erste Speed Weltcup der Saison 2018 fanden am vergangenen Wochenende (21. und 22. April) in Moskau (RUS) statt. Mit Jessica Pilz, Berit Schwaiger, Katharina Posch und Franziska Sterrer schafften es vier KVÖ-AthletInnen ins Halbfinale. Janja Garnbret (SLO) und Tomoa Narasaki (JPN) gewannen den Boulder Weltcup. Anouck Jaubert (FRA) und Reza Alipour (IRI) holten den Auftaktsieg im Speed.

Moskau (RUS): In der aktuell welt- und sportpolitisch im Rampenlicht stehenden russischen Hauptstadt finden nach acht Jahren Pause heuer wieder zwei wichtige Kletterwettkämpfe statt. Im August werden die besten Nachwuchskletterer der Welt bei der Jugend- und Junioren-WM in Moskau aufeinandertreffen. Am Wochenende stand zum ersten Mal seit 2010 wieder ein Weltcup an.

KVÖ-Kombinierinnen überzeugen im Bouldern

Mit Jessica Pilz, Franziska Sterrer und Katharina Posch gelang es gleich drei KVÖ-Olympiakader-Athletinnen, ins Halbfinale einzuziehen. Boulder-Spezialistin Berit Schwaiger schaffte den Aufstieg ebenfalls. Jessica Pilz, die beim Saisonauftakt denkbar knapp am Finale vorbeigeschrammt war, boulderte auf Rang 14. Die Olympiakader-Athletin Katharina Posch zeigte nach achtmonatiger Verletzungspause ein starkes Comeback und wurde 16. Berit Schwaiger belegte den 18. Platz.  Franziska Sterrer belegte den 19. Rang. Olympiakader-Athletin Hannah Schubert holte sich mit Platz 27 Weltcup-Punkte. Routinier Katharina Saurwein beendete den Bewerb auf dem 35. Rang. 

Janja Garnbret (SLO) gewann vor Miho Nonaka und Akiyo Noguchi (beide JPN).

Für die Herren war Moskau keine Reise wert

Jakob Schubert, der beim Saisonauftakt in Meiringen nur knapp das Podest verpasst hatte, war der einzige KVÖ-Athlet, der unter die ersten 30 und damit in die Weltcup-Punkte kletterte. Er belegte den 25. Rang. Er teilte sein Schicksal mit 10 anderen Halbfinalisten aus Meiringen, die in Moskau in der Qualifikation scheiterten. Georg Parma beendete den Bewerb auf dem 37. Rang und verpasste die Weltcup-Punkte um nur eine Zone. Für Florian Klingler (57.), Matthias Erber (69.), Alfons Dornauer (95.) und Jan-Luca Posch (101.) waren die Weltcup-Punkte außer Reichweite.

Tomoa Narasaki (JPN) holte den Sieg vor den Slowenen Jernej Kruder und Gregor Vezonik.

Speed-Auftakt für Alexandra Elmer, Nina Lach und Jakob Schubert

Alexandra Elmer belegte mit 9.14 Sekunden den 31. Rang. Nina Lach wurde 38. in 9.63 Sekunden. Bei den Herren waren viele Kombinierer am Start, darunter auch Jakob Schubert. Schubert belegte in 8.55 Sekunden den 50 Rang und war damit unter den schnellsten Kombinierern. Bei den Damen gewann Anouck Jaubert (FRA) vor den Lokalmatadorinnen Iuliia Kaplina und Elena Timofeeva. Bei den Herren holte Reza Alipour (IRI) den Sieg vor Vladislav Deulin (RUS) und Veddriq Leonardo (INA).

Nächste Station: Chongqing (CHN)

Zwei Wochen bleiben den Athleten noch, um sich auf die nächsten zwei Weltcups vorzubereiten, die in China stattfinden. Die erste Station am 5./6. Mai heißt Chongqing, bevor es am 12./13. Mai nach Tai'an geht.

Detailergebnisse Herren
Detailergebnisse Damen

Text: Ben Lepesant

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