Erfolgreiches Wochenende in Imst

Am vergangenen Wochenende wurde im Kletterzentrum Imst der Jugend-Europacup mit zahlreichen nationalen und internationalen AthletInnen in den Disziplinen Lead und Speed ausgetragen. Insgesamt waren 333 AthletInnen aus 25 Nationen am Start.

Wetterbedingt wurde alles geboten. Hitze beim Speed am Freitag, Wind und angenehme Temperaturen am Samstag und diese sanken am Sonntag noch einmal stark nach unten. Der Schnee reichte am Sonntag bis zur Waldgrenze.

 

In der U20 holte Benjamin Haidacher (ÖAV Kufstein) im Vorstieg Platz 4 (44+) und verfehlte das Podest nur um einen einzigen Zug. Der Sieg ging an den Belgier Hannes Van Duysen, der sich souverän durchsetzen konnte. Der Italiener Paolo Sterni (45+) sicherte sich Platz 2 und der Ungar Gergo Valyi komplettierte als Dritter (45) das Siegerpodest. Mit David Runggatscher als 15. schaffte es ein weiterer KVÖ-Athlet in die Top-15. Andreas Hofherr beendete den Wettkampf auf Platz 16.

 

Timo Uznik (SV St. Johan i.R.) war im U18-Bewerb einmal mehr eine Klasse für sich und holte sich nach einer überzeugenden Vorstellung (49+) den ungefährdeten Sieg. Der Rumäne Darius Rapa holte Platz 2 (45) und setzte sich um einen Zug vor dem Franzosen Victor Guillermin (44) durch. Mit Felix Mader (7.) und Julian Wimmer (8.) schafften es zwei weitere rot-weiß-rote Talente ins Finale und in die Top-10. Raffael Gruber beendete den Wettkampf auf Platz 14, Ilja Auersperg holte Platz 29.

 

Im U16-Bewerb machte es Julian Schrittwieser (NFÖ Mürzzuschlag) bis zum Schluss spannend, sicherte sich nach einer starken Performance (49+) Platz 2 und musste sich nur dem Deutschen Luca Nündel (51) knapp geschlagen geben. Platz 3 ging an den Tschechen Jan Stipek (48+), Marco Bauhofer (ÖAV Wörgl) verpasste als Vierter nur knapp das Podium. Matthäus Kathan beendete den Wettkampf auf Platz 20, Paul Öckher wird 23. und Noah Reischmann blieb mit Platz 29 ebenfalls noch in den Top 30.

 

Aber nicht nur bei den Männern war viel Spannung geboten, auch bei den Frauen sollte es im Kampf um die Podestplätze eng zugehen. In der U20 der Frauen setzte sich Sarah Feichtenschlager (44+) in einem nervenaufreibenden Finish und aufgrund der besseren Qualifikationsplatzierung knapp vor Niola Kralikova (CZE) – ebenfalls 44+ – durch und holte sich Platz 3. Der Sieg ging an die Schweizerin Liv Egli (50+), Platz 2 sicherte sich Lucie Watillon (46+). Emilia Warenski (ÖAV Innsbruck) schaffte es als Fünfte (43+) ebenfalls ins Spitzenfeld. Emma Tabernig (ÖAV Bludenz) beendete den Wettkampf auf Platz 14, Lea Kempf holte Platz 19, Lena Breuss belegte Rang 20

 

Bei der U18 der Frauen war Annika Stöckl (ÖAV Salzburg) die einzige österreichische Vertreterin im Finale. Am Ende holte die Salzburgerin den ausgezeichneten 7. Platz (54+). Sara Copar aus Slowenien sicherte sich in einer hauchdünnen Entscheidung (60+) den Sieg vor der Italienerin Alessia Mabboni (60+). Zala Mlakar Staric aus Slowenien konnte sich über Platz 3 (58+) freuen. Mit Naima Gringl (13.), Ariane Franken (14.), Magdalena Kompein (17.) und Lena Schrittwieser (18.) schaffte es ein rot-weiß-rotes Quartett ebenfalls in die Top-20.

 

Flora Oblasser erkämpfte sich im U16-Bewerb nach einer starken Leistung Platz 3 (58+) und musste sich nur der Französin Meue Lerondel (60+) und der Spanierin Geila Macia Martin (58+) geschlagen geben. Sophia Avender (NVÖ Mürzzuschlag) kam genauso wie Oblasser auf 58+, verpasste das Podest aber aufgrund des schlechteren Qualifikationsergebnisses. Sina Willy (ÖAV Imst-Oberland) war ebenfalls gut am Weg und holte mit Platz 7 ein weiteres Spitzenresultat. Ihre Teamkollegin Annika Deubler platzierte sich mit Platz 13 ebenfalls in den Top-15. Katharina Bergmann beendete den Lead-Wettkampf auf Platz 21.

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