Firstfeier für das KVÖ-Bundesleistungszentrum in Innsbruck

Allgemein

Vor knapp einem Jahr begannen die Bauarbeiten zum neuen WUB-Kletterzentrum Innsbruck, welches im Geviert zwischen Viaduktbögen und Sill liegt. Das Gebäude wird als räumlich offenes Baukörperensemble zwischen den einzelnen Bauteilen konzipiert. Die architektonische Besonderheit sowie die sportliche Qualität des neuen Kletterzentrums war schon bei der Firstfeier sichtbar. Für den Bau der Kletterhalle und Umbau der Boulderhalle sind 12 Mio. Euro veranschlagt.

 

Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (l.) und Sportlandesrat LH-Stv. Josef Geisler (r.) mit dem Präsidenten des Kletterverbandes Österreich, Eugen Burtscher. © IKM/Lercher

Am WUB-Areal werden zwei eigenständige Hallen für Klettern und Bouldern für den Breitensport als auch ein Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Spitzensport miteinander vereint.

„Wir verfügen in Tirol über eine hervorragend ausgebaute Sportinfrastruktur. Mit dem neuen Kletterzentrum komplettieren wir das Angebot und rüsten uns nicht nur für die Kletter-WM im Jahr 2018. Die neue Kletterhalle wird ihre Feuertaufe bereits im September 2017 bei der Junioren WM haben“, freute sich Sportlandesrat LH-Stv. Josef Geisler auf Kletterfeste der Extraklasse. Die Kletterhalle, wie auch die Leichtathletik-Indooranlage am WUB-Areal, bietet Sportbegeisterten und Profis beste Trainingsbedingungen. „Wir bieten Top-Infrastruktur für Top-Leistungen – und das in den verschiedensten Sportarten“, verweist Geisler auf die vielfältigen Investitionen des Landes, nicht nur in der Landeshauptstadt Innsbruck, sondern in allen Teilen Tirols.

„Die Innsbruckerinnen und Innsbrucker können sich auf dieses neue Kletterzentrum freuen. Die neue WUB-Kletterhalle entspricht dem alpin-urbanen Charakter der Tiroler Landeshauptstadt und bietet dem Breiten- und Spitzensport ideale Rahmenbedingungen“, versicherte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer beim Rundgang durch den Rohbau des WUB-Kletterzentrums und erläuterte: „Als Kulturreferentin freut mich es umso mehr, dass wir im Rahmen eines Kunstprojektes einen Wettbewerb zur Fassadengestaltung des Bestandsgebäudes ausloben werden. So werden die beiden wichtigen gesellschaftlichen Standbeine Sport und Kultur zusammen gebracht.“

Auch Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann war begeistert vom Baufortschritt: „Der internationale Ruf Innsbrucks als Sportstadt wird durch die qualitätsvolle Aufwertung der Sportinfrastruktur unterstrichen. So können wir mit der Junioren-WM 2017 als auch mit der Kletter-WM 2018 weitere sportliche Großveranstaltungen durchführen und bis zu 7.000 Personen Platz bieten.“

Hier am WUB-Areal entsteht nicht nur das neue Kletterzentrum, sondern werden auch die Leichtathletikhalle sowie die Trendsporthalle und der Bürotrakt saniert“, erklärte IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler: „Durch die zügige Projekt- und Bauabwicklung können die Klettervorbewerbe rechtzeitig im Frühsommer 2017 als Voraussetzung für die Kletter-WM 2018 durchgeführt werden.“

Das Projekt im Detail

Das neue WUB–Kletterzentrum liegt im Geviert zwischen Viaduktbögen und Sill (Matthias-Schmid-Straße 12) und wird als räumlich offenes Baukörperensemble zwischen den einzelnen Bauteilen konzipiert.

Geplant ist eine barrierefreie Gesamtanlage mit dem Neubau einer Seilkletterhalle, einer Boulderhalle in der bestehenden WUB-Halle sowie einer frei stehenden turmartigen Kletteranlage für das Seilklettern im Freien. Das Ensemble ist von innen und außen erlebbar und schafft eine lebendige Beziehung zwischen den Bereichen sowie Richtung Sillufer.

Zentraler Bestandteil der neuen Anlage ist die neue Seilkletterhalle. In dieser sind die wesentlichen Funktionen des Zentrums und die großen wettkampftauglichen Indoor Kletterwände untergebracht. An der Südseite sind der zentrale Cafe- und Empfangsbereich angeordnet, darüber galerieartig die Kletterbereiche für Schulungen und AnfängerInnen. Der Hauptzugang erfolgt über das Sillufer und führt von dort entlang der freistehenden Kletteranlage zum Haupteingang im Neubau.

In der bestehenden WUB-Halle werden auf zwei Ebenen alle Indooranlagen zum Bouldern untergebracht. An der westseitigen Stirnwand der bestehenden Halle werden die Outdoor Boulderanlagen angebaut. An den turmartigen freistehenden Kletteranlagen sind die gewünschten Outdoor Seilkletterflächen angeordnet. Die Orientierung der Publikumswände Richtung Sill erzeugt lebendige Beziehungen Richtung Sillufer. Im Zuge des Neubaus werden am bestehenden Areal Sanierungen vorgenommen.

Nachhaltigkeit und energetische Aspekte

 

Der Neubau wird hochwertig wärmegedämmt und mit einer mechanischen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Die bestehenden Hallen werden thermisch saniert und ebenfalls mit einer mechanischen Lüftung ausgestattet. Angestrebt wird das Erreichen der Klimakategorie A.

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