Kein WM-Finale für KVÖ-Boulderteam

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Österreichs Damen-Duo hat das Boulder-Finale bei der Kletter-WM in Moskau (RUS) verpasst. Für Johanna Färber und Franziska Sterrer lief es im Halbfinale nicht nach Wunsch, die beiden KVÖ-Athletinnen landeten am Ende auf Platz 19 und 20.

Am Samstag stand im Palace of gymnastics Irina Viner-Usmanova das Boulder-Semifinale der Damen auf dem Programm. Auf vier Boulder-Problemen qualifizierten sich die Top-6 der 20 Halbfinalistinnen für das Finale ab 18 Uhr Ortszeit.

 

Der erste Boulder gestaltete sich als schwierige Aufgabe, Färber und Sterrer verpassten die Zone. Auf dem zweiten und dritten Problem erreichten die beiden KVÖ-Damen jeweils die Zone, nicht aber das Top. Der vierte Boulder war dann wieder eine Nummer zu groß. Mit jeweils zwei Zonen landeten Färber (Platz 19) und Sterrer (Platz 20) am Ende des Halbfinal-Klassements.

 

„Leider sollte es heute einfach nicht sein. Ich habe nicht gut in die Runde gefunden und bin irgendwie nicht richtig reingekommen, obwohl ich mich körperlich eigentlich gut gefühlt habe“, zeigte sich Färber nach dem Semifinale ratlos. „Die Form stimmt, das Finale wäre grundsätzlich möglich gewesen – aber heute nicht.“

 

Sterrer pflichtete bei: „Ich habe mich beim Aufwärmen gut gefühlt, war nicht nervös. Ich weiß noch nicht genau, wieso es nicht so gut funktioniert hat, das werden wir noch analysieren. Es ärgert mich, weil ich mir schon zugetraut hätte, die Boulder zu lösen.“

 

KVÖ-Nationalcoach Kilian Fischhuber resümierte: „Im Bouldern kann es leider schnell gehen, weil es auf viele Faktoren ankommt. Nicht immer kommen die Fittesten weiter. Johanna und Franziska haben sich heute unter Wert verkauft, sie hätte beide das Potenzial für Top-10 oder das Finale. Es ist schade, aber für beide ein Lernprozess.“

 

Während Sterrer erstmals in einem WM-Halbfinale stand, war es für Färber nach dem Semifinale bei der Heim-WM in Innsbruck 2018 (ebenfalls Platz 19) das zweite Semifinale auf der großen Bühne.
„Es war trotzdem meine beste Saison, ein WM-Halbfinale ist auch nicht selbstverständlich. Natürlich wollte ich mehr, aber es kann nicht immer klappen. Es ist definitiv eine Bestätigung, dass der Weg stimmt“, so Färber.

 

Das Boulder-Finale der Damen am Samstag (ab 18 Uhr Ortszeit, 17 Uhr MESZ) findet damit ohne rot-weiß-rote Beteiligung statt. Auch der morgige Boulder-Finaltag der Herren findet ohne KVÖ-Athleten statt. In der Lead-Qualifikation am Montag starten mit Jessica Pilz, Eva-Maria Hammelmüller, Julia Fiser, Jakob Schubert und Mathias Posch fünf KVÖ-AthletInnen.

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