Speed-Marathon endet mit Top-15-Platzierung

Nach einer intensiven Wettkampfwoche mit zwei Europacup-Wettkämpfen und einem Weltcup-Bewerb holte Laura Stöckler beim IFSC Speed-Weltcup in Villars (SUI) mit einer Zeit von 8,57 Sekunden Platz 14.

Nach dem souveränen Einzug in das Speed-Finale wurde Laura Stöckler (ÖAV Haag) etwas unter Wert geschlagen. Nach einer intensiven Wettkampfwoche mit zwei Europacup- und einem Weltcup-Bewerb belegte die 21-jährige Niederösterreicherin mit einer Zeit von 8,57 Sekunden Platz 14. Teamkollegin Alexandra Elmer (ÖAV Tauernkraxxla) beendete den Wettkampf nach der Qualifikation auf Platz 22. Der Sieg ging an die Russin Ekatarina Barashchuk.

 

„Das Finale und die Stimmung waren richtig cool. Natürlich hätte ich mir von der Zeit her etwas mehr erwartet, aber ich muss fairerweise sagen, dass ich durch die beiden Europacups etwas verwöhnt war – da konnte ich zweimal den nationalen Rekord unterbieten. Im Finale habe ich diesmal leider einen kleinen Fehler gemacht und den Aufstieg in die nächste Runde verpasst. Es wäre zwar mehr drinnen gewesen, aber ich bin über Platz 14 wirklich sehr froh“, bilanzierte Stöckler und ergänzte: „Ich bin froh, dass der Wettkampfmarathon der letzten eineinhalb Wochen abgeschlossen ist. Jetzt haben wir uns eine kleine Pause verdient, werden aber bald wieder mit dem Techniktraining starten.“

 

„Für Laura wäre der Aufstieg in die nächste Runde drinnen gewesen. Ihre Konkurrentin hatte auch einen kleinen Fehler und hat die Türe noch einmal aufgemacht. Leider ist es dieses Mal nicht gelungen. Wenn es eine Athletin aus dem eigenen Team in ein Finale schafft, motiviert das natürlich auch die anderen. Es ist in den letzten Wochen sehr viel Positives passiert. Von daher sind wir sehr zufrieden“, zog KVÖ-Coach Kilian Fischhuber eine positive Speed-Bilanz.

 

Bei den rot-weiß-roten Kletter-Herren verlief die Speed-Qualifikation in Villars hingegen nicht nach Wunsch. Tobias Plangger (ÖAV Innsbruck) musste sich nach zwei Läufen mit Rang 22 begnügen, konnte mir seiner Zeit aber zufrieden sein. Lukas Knapp (NFÖ Salzburg) konnte sich zwar im zweiten Lauf steigern, beendete die Qualifikation letztendlich auf Platz 32.

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