Viel Positives trotz Semifinal-Out

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Der Tiroler Jakob Schubert klettert beim Boulder-Europacup in Klagenfurt als Siebenter am Finale vorbei.

Der 30-jährige Innsbrucker schafft im Semifinale im „Boulderama“ kein Top, verpasst die Abend-Session um eine Zone und gibt sich eine Woche vor dem Weltcup-Auftakt in Meiringen (SUI) selbstkritisch. „Im Endeffekt muss ich die Fehler bei mir suchen!“

 

Das Boulder-Prinzip nach Jakob Schubert ist einfach: „Man muss die Tops holen und die Zonen schaffen, egal was geschraubt wird. Und das ist mir heute nicht gelungen“, ärgert sich der dreifache Weltmeister nach den vier Semifinal-Aufgaben, die von ihm allesamt ungelöst blieben.

 

„In den beiden Fitness-Bouldern habe ich mich super gefühlt, aber die waren so schwer, dass sie keiner geschafft hat. Die Platte war extrem tricky, da habe ich mir einfach schwer getan, die Lösung zu finden, dann stresst es einfach schnell. Und der letzte Boulder war eigentlich unglaublich leicht, es ging nur darum, den Fuß einmal nach oben zu bekommen. Aber ich habe gleich in der ersten Minute gewusst, dass ich nicht die Beweglichkeit für den Zug habe“, ärgerte sich Schubert noch am vierten Boulder sicht- und vor allem hörbar.

 

„Ich wäre den wirklich gerne geklettert, auch weil das etwas ist, woran ich seit Jahren im Olympiazentrum arbeite. Aber da kann ich wahrscheinlich noch drei Jahre dehnen und ich würde es trotzdem nicht schaffen, speziell wenn es so am Limit ist.“

 

Was der Olympia-Fixstarter auch als Lob an die Routensetzer des ersten internationalen Wettbewerbs verstanden wissen will. „Die Schwierigkeit war sicher auf Weltcup-Niveau! Es hat wenige Tops gegeben und ich bin mir auch nicht sicher, ob der dritte Boulder im Weltcup Top geklettert wird. So gesehen war es eine wertvolle Erfahrung für den Weltcup-Start nächste Woche“, nimmt der Tiroler auch viel Positives aus Klagenfurt mit.

 

„Am schlimmsten wäre für mich, wenn ich in den Fitness-Bouldern keine Chance gehabt hätte. Dann hätte ich im Training etwas falsch gemacht, aber ich fühle mich super. Wie meistens ist es an einem technischen Boulder gescheitert, aber das werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr abschalten können. Es gibt einfach Runden, wo ich nicht der Beste sein kann. Aber die Form ist gut und ich freue mich, dass ich nächste Woche in Meiringen gleich wieder eine Chance bekomme.“

 

Am Montag reist Jakob Schubert mit dem KVÖ-Team zurück nach Innsbruck, wo am Dienstag und Mittwoch noch zwei Trainings im Kletterzentrum Innsbruck geplant sind, ehe es am Donnerstag nach Meiringen und also zum ersten Boulder-Weltcup seit fast zwei Jahren geht.

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