Acht Top-10-Plätze beim EYC in Puurs

Allgemein

Im belgischen Puurs fand am Wochenende ein Jugend-Europacup im Lead und Speed statt. Österreichs Nachwuchs überzeugte mit starken Leistungen.

Bei den Burschen schafften es mit Raffael Gruber (U16) und Benjamin Haidacher (U18) zwei Athleten auf das Podest. Gruber konnte im Finale noch einmal alle Kräfte mobilisieren und landete auf Platz drei, der Sieg ging an Gorazd Jurekovic (SLO). Timo Uznik, der es in der Qualifikation auf den ersten Platz geschafft hatte, belegte Rang den starken fünften Rang.

 

„Raffael ist super geklettert – entschlossen, frech und zuversichtlich. Er hätte im Finale sogar noch ein paar Reserven gehabt. Timo ist es nach der bärenstarken Quali im Finale leider nicht ganz so aufgegangen, aber die Form stimmt“, zeigt sich KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein zufrieden.

 

In der U16 der Mädchen verpasste Sina Willy als Vierte nur haarscharf das Podium. Naima Gringl schrammte als Elfte am Finale der besten Zehn vorbei. Saurwein: „Sina hat stark gefightet, das Podest wäre verdient gewesen. Mit der Leistung kann sie zufrieden sein.“

 

In der U18 schaffte es Benjamin Haidacher auf Platz drei und jubelte über den Podestplatz. Er landete damit genau vor Teamkollege Julian Wimmer, der sich über Rang vier freuen konnte. „Benjamin und Julian haben uns beeindruckt, sie sind in der Quali und im Finale großartig geklettert. Leider gab es in der Finalroute eine extreme Einzelstelle, wo fast alle gestürzt sind. Es wäre spannend gewesen, was sonst noch drin gewesen wäre“, so Saurwein.

 

Bei den U18-Mädchen entwickelte sich ein packendes Finale. Mittendrin: Ariane Franken und Annika Stöckl. Während Stöckl der Sprung im unteren Teil der Route zum Verhängnis wurde, kämpfte Franken lange um das Top und den Sieg, verpasste das Podium als Vierte eines hochklassigen Finals nur knapp. Pech hatte Emilia Warenski, die das Finale als Elfte denkbar knapp verpasste.

 

Saurwein: „Die Form stimmt bei den drei. Mit ein bisschen Glück wäre bei ihnen noch mehr möglich gewesen, aber die Leistungen stimmen und zuversichtlich.“

 

Johannes Hofherr, der einzige rot-weiß-rote Starter in der U20, schaffte es in einem stark besetzten Feld ins Finale und belegte Rang zehn. Insgesamt kletterten damit acht von zehn KVÖ-StarterInnen ins Finale.

 

„Die Saison zehrt schön langsam an den Kräften, alle freuen sich auf den Urlaub und auf das Felsklettern, bevor wir ab Mitte Juli gezielt für die Jugend-WM trainieren. Alle haben in Puurs noch einmal alles rausgeholt, eine großartige Teamleistung“, resümiert Saurwein erfreut.

 

Von 21. bis 31. August findet in Voronezh (RUS) die Jugend-WM statt.

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