„Den Schwung wollen wir mitnehmen!"

Die Vorfreude war lange richtig groß und die AthletInnen konnten es kaum erwarten, endlich wieder in einem internationalen Boulder-Bewerb auf Weltcup-Ebene zu klettern.

Auch wenn in Meiringen (SUI) beim ersten Boulder-Weltcup seit fast zwei Jahren keine Zuschauer erlaubt waren, hat man den AthletInnen aller teilnehmenden Nationen die Sehnsucht nach der großen Bühne richtig angemerkt.

 

Auch aus rot-weiß-roter Sicht war das internationale Boulder-Comeback mehr als in Ordnung, man kann positiv auf die Geschehnisse in der Schweiz zurückblicken und nimmt wertvolle Erkenntnisse für die bevorstehenden Wettkämpfe sowie Trainingswochen mit. Das KVÖ-Trio Nicolai Uznik (SV St. Johann i.R.), Franziska Sterrer (NFÖ Vöcklabruck) und Jessica Pilz (ÖAV Haag) hat es bei der Bewerbs-Premiere 2021 in die Top-15 geschafft.

 

„Wir können aus Meiringen viel mitnehmen. Franzi (Anm.: Sterrer) und Nicolai (Anm.: Uznik) haben international noch nicht so viel Erfahrung, die benötigt es aber. Der Startschuss in die Saison ist positiv verlaufen, den Schwung wollen wir mitnehmen“, zieht KVÖ-Coach Katharina Saurwein eine durchwegs positive Bilanz. Bis zu den beiden nächsten Boulder-Weltcups in Salt Lake City (USA), die ab 21. Mai 2021 über die Bühne gehen werden, warten allerdings noch viele intensive Trainings, die gemeinsam mit den AthletInnen genau geplant werden. „Im Training werden wir ein bisschen etwas umstellen, wir haben ein Monat Zeit bis zum nächsten Wettkampf. Wir werden mit den Athletinnen und Athleten sprechen und sie fragen, was sie einbauen wollen. Gemeinsam werden wir einen Fahrplan für die nächsten Wochen entwickeln.“

 

KVÖ-AthletInnen können international mithalten

 

Der Auftakt ist allerdings nicht für alle KVÖ-AthletInnen so verlaufen, wie man es sich vorgestellt hat. Die erste Enttäuschung ist mittlerweile wieder verfolgen, der Fokus geschärft und neue Ziele wurden bereits ins Auge gefasst. „Als Trainerteam sind wir zuversichtlich und positiv gestimmt, was die kommenden Weltcups angeht. Die Mädels und Jungs haben bewiesen, dass sie international mithalten können. Es müssen beim Bouldern sehr viele Sachen zusammenstimmen, da kann man nicht so einfach Finaleinzüge erwarten“, weiß die 33-jährige Tirolerin die Situation richtig einzuordnen.

 

Aber eines ist nach dem Wochenende in Meiringen klar: Trotz der langen Wettkampf-Pause und der fehlenden internationalen Standortbestimmungen war sehr schnell das hohe Niveau bei den Damen und den Herren zu sehen – die Dichte ist hoch, die Abstände sind gering. „Das Niveau war sehr hoch, bei den Damen waren die Sloweninnen sehr stark, bei den Herren die Japaner. Sie sind physisch nicht überlegen, aber sehr geschickt geklettert. Bei ihnen hat an diesem Wochenende alles gepasst und zusammengespielt“, erklärt Saurwein, die auch die AthletInnen aus den anderen Ländern sehr genau unter die Lupe genommen hat.

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