"Der Traum wurde wahr"

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Jakob Schubert und Nicolai Uznik verbindet mehr als die Leidenschaft zum Klettern.

„Jakob ist eine Legende. Als ich nach Innsbruck gekommen bin, war es das Größte, mit ihm zu trainieren. Er hat in diesem Sport eigentlich alles erreicht, trotzdem gibt er jeden Tag im Training hundert Prozent“, schwärmt Uznik. Nachsatz: „Inzwischen kann er sich beim Bouldern auch das eine oder andere von mir abschauen.“

 

In Salt Lake City erfüllten sich die beiden ein großes Ziel: Gemeinsam in einem Weltcup-Finale klettern. „Das wollten wir unbedingt einmal schaffen. Letztes Jahr in Innsbruck ist es leider nicht gelungen, aber umso schöner war es jetzt. Nicolai hat sich das mehr als verdient. Es war unser Traum, gemeinsam im Finale zu klettern, das haben wir geschafft. Hoffentlich war es das erste von vielen gemeinsamen Finals.“

 

Uznik schaffte es am Ende auf Rang vier, Schubert wurde Sechster. Zehn Jahre Altersunterschied trennen die beiden, die Liebe zum Klettern – und zum Wettkampf generell – verbindet. „Abseits der Kletterwand geht es oft darum, wer den anderen in einem 100-Meter-Sprint oder beim Fußballspielen besiegen würde. Wir sind beide sehr ehrgeizig“, lacht der 21-jährige Kärntner Uznik.

 

Für den Youngster war der gemeinsame Finaleinzug ebenfalls speziell: „Man muss sich vorstellen: Als ich zehn Jahre alt war, war Jakob bereits Weltcupsieger. Jeder hat zu ihm aufgeschaut und jetzt bin ich gemeinsam mit ihm im Finale. Das war unbeschreiblich.“

 

Die Chance auf das nächste gemeinsame Finale bietet sich bereits am Wochenende, wenn in Salt Lake City der zweite Boulder-Weltcup ansteht.

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