Drei KVÖ-Athlet*innen im Halbfinale

Nur wenige Tage nach dem Ende der Youth World Championships im russischen Voronezh (sechs Medaillen) geht es für die heimische Kletterelite (Allgemeine Klasse) an diesem Wochenende in Kranj (SLO) weiter. Beim letzten Lead-Weltcup der laufenden Saison schafften es mit Mathias Posch (ÖAV Innsbruck), Julia Fiser (ÖAV Innsbruck) und Jessica Pilz (ÖAV Haag) drei AthletInnen in das Semifinale, das am Samstag über die Bühne gehen wird.

Bei den Herren schaffte es Mathias Posch als einziger rot-weiß-roter Kletterer ins Halbfinale. Der Tiroler beendete die Lead-Qualifikation mit 25+ und einem Top, seinem ersten auf Weltcup-Ebene, sensationell auf Platz sechs. Seine Teamkollegen Georg Parma (NFÖ Eichgraben), der mit Platz 27 haarscharf am Aufstieg in die Runde der besten 26 Athleten vorbeikletterte, Stefan Scherz (NFÖ Neunkirchen) auf Rang 41 sowie Luis Gundolf (ÖAV Imst-Oberland) auf Platz 51 verpassten jedoch das Semifinale.

 

Bei den Damen konnte mit Jessica Pilz und Julia Fiser ein Duo ins Halbfinale in Slowenien einziehen. Nach einem starken Comeback bei den Olympischen Spielen in Tokio kehrt Pilz nun auch in den Weltcup zurück und absolviert in ihrer Paradedisziplin ihren ersten Lead-Bewerb der laufenden Saison. Die Niederösterreicherin (33+ und 41) qualifizierte sich mit Rang 13 souverän für das Halbfinale. Fiser (25+ und 40+) schaffte mit Platz 20 den Sprung in die nächste Runde ebenfalls ohne Probleme. „Es war ein harter Kampf, aber es hat sich mit dem Einzug in das Halbfinale gelohnt. Ich werde versuchen wieder konzentriert in die nächste Runde zu gehen – ich bin bereit“, erklärte Fiser nach der Qualifikation.

 

Nicht nach Wunsch verlief es für Eva-Maria Hammelmüller (ÖAV Haag), die zum ersten Mal in dieser Saison das Lead-Halbfinale (20 und 34+) verpasste und den Wettkampf auf Platz 38 beendete. „Aktuell fehlen mir einfach die Worte. Ich habe mich in den letzten Lead-Trainings richtig wohl gefühlt und jedes einzelne genossen. Im Wettkampf hat es sich an der Wand irgendwie nicht gut angefühlt. Ich bin gerade richtig enttäuscht“, bilanzierte Hammelmüller.

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