Erfolgreicher Start für Paraclimbing-Team

Starker Auftakt in Salt Lake City (USA) für das österreichische Paraclimbing-Team. Weltmeister Angelino Zeller (NFÖ Graz) und Jasmin Plank (ÖAV Hall in Tirol) konnten den ersten Saison-Bewerb in ihrer Kategorie für sich entscheiden. Markus Pösendorfer (NFÖ Graz) rundete mit Platz zwei ein starkes Mannschaftsergebnis ab.

Er hat es schon wieder getan: Die Rede ist vom heimischen Para-Aushängeschild Angelino Zeller. Nach langer und intensiver Vorbereitung startete der Steirer mehr als optimistisch in die neue Saison, und das sollte sich auch bei der ersten Station in der Olympia-Stadt von 2002 bereits eindrucksvoll bestätigen. Nach einem starken Auftritt in der Qualifikation konnte der amtierende Weltmeister in der Kategorie AL-1 (Seating) auch in der Finalrunde sein ganzes Können zeigen, toppte als einziger Athlet die Route und sicherte sich souverän den Sieg. Mit 44 Griffen behauptete sein Teamkollegen Markus Pösendorfer in der gleichen Kategorie Platz 2 – seine bislang beste Platzierung bei einem Paraclimbing-Weltcup. Der Japaner Hideyuki Ouchi komplettierte als Dritter die Top-3.

 

„Eine tolle Veranstaltung und coole Routen. Besser hätte es für mich in Salt Lake City nicht laufen können. Die harte und konsequente Arbeit macht sich definitiv bezahlt – darauf bin ich sehr stolz. Nach einer langen Wettkampfpause ist der erste Bewerb immer spannend und ein wichtiger persönlicher Indikator, wo man im Wettkampfgeschehen steht“, resümierte Zeller nach seinem dritten Paraclimbing-Weltcupsieg in Serie.

 

„Der Auftakt hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir können mit unserem Abschneiden sehr zufrieden sein. Für mich war es der dritte Start bei einem Weltcup und einmal mehr ein tolles Erlebnis. Mit meiner Performance bin ich sehr zufrieden, die Richtung stimmt. Jetzt gilt der Fokus einer konzentrierten Vorbereitung auf Innsbruck – da wollen wir uns wieder von der besten Seite zeigen“, bilanzierte Pösendorfer nach seiner ersten Top-3-Platzierung im Paraclimbing-Weltcup.

 

Aber auch bei den Frauen gab es einen Auftakt nach Maß. Jasmin Plank bestätigte ihre Top-Form und erreichte in der Kategorie RP1 nach Platz 1 in der Qualifikation in der Finalroute mit einer beeindruckenden Vorstellung das Top. Aufgrund des besseren Abschneidens in der Qualifikation hatte die Tirolerin im Vergleich zur US-Amerikanerin Emily Seelenfreund – erreichte ebenfalls das Top in der Finalrunde – knapp die Nase vorne und sicherte sich Platz 1. Platz 3 ging an Eva Mol (NED). Für Plank war es nach dem Paraclimbing-Erfolg in Los Angeles (2021) der zweite Sieg in Serie – die amerikanischen Kletterwände scheinen der 33-Jährigen definitiv zu liegen.

 

„Ich bin überglücklich über diesen Saisonauftakt. Der erste Platz bedeutet mir sehr viel und gibt mir eine zusätzliche Motivation für die nächsten Wochen, im speziellen für den nahenden Heimweltcup. Ich bin sehr dankbar, dass ich nach meiner Operation eine so große Unterstützung erhalten habe und so schnell wieder fit geworden bin. Die Vorfreude auf die nächsten Herausforderungen ist schon sehr groß“, freute sich Plank über ihren zweiten Paraclimbing-Weltcupsieg.

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