Extrameter für Sterrer und Uznik

Der Großteil der heimischen Kletter-Asse hat sich bereits in die wettkampffreie Zeit verabschiedet.

Manche Athlet:innen entspannen bereits im wohlverdienten Urlaub, andere Sportler:innen haben sich den verschiedensten Felsprojekten gewidmet. Anders stellt sich die Situation aktuell bei Nicolai Uznik und Franziska Sterrer dar. Das Duo hat in den letzten Wochen das Trainingspensum noch einmal hochgeschraubt und fiebert dem European Qualifier im französischen Laval, der vom 26. bis zum 29. Oktober über die Bühne gehen wird, im olympischen Format (Boulder & Lead-Bewerb) entgegen. Pro Geschlecht wird ein weiteres Ticket für die Olympischen Spiele in Paris 2024 vergeben. Jessica Pilz und Jakob Schubert haben sich ihren Fixplatz nach einer beeindruckenden Vorstellung bei der Kletter-Weltmeisterschaft in Bern bereits im August erkämpft.

 

„Die Bewerbe bei der ÖSTM waren für mich sehr wichtig. Es ist aber dennoch eine sehr spezielle Situation, weil meine Teamkollegen entweder am Meer liegen oder am Felsen klettern. Dafür befinde ich mich in einer der härtesten Trainingsphasen dieses Jahres. Aber ich muss ehrlich sagen, ich hätte es mir schwerer vorgestellt. Ich bin voll motiviert und habe gerade eine der besten Phasen dieser Saison. Den Schwung von der Weltmeisterschaft habe ich definitiv mitnehmen können. Ich fühle mich in beiden Disziplinen sehr wohl und sehe mich schon gut vorbereitet. Mein Fokus der letzten Wochen war es, dass ich im Vorstieg aufhole und einen großen Schritt nach vorne mache. Da war die ÖSTM ein wichtiges Zwischenziel, auch für den Kopf. Das Mindset passt, jetzt ziehen wir bis zum Schluss durch“, verrät Uznik knapp zwei Wochen vor dem abschließenden Bewerb in Laval. 

 

Ein bisschen anders als geplant sind die letzten Wochen für Franziska Sterrer verlaufen. Eigentlich hätte die ÖSTM Ende September auch für die 24-Jährige die wichtige Generalprobe im olympischen Format sein sollen, die die Athletin vom NFÖ Vöcklabruck musste krankheitsbedingt passen. „Natürlich war das ein Dämpfer in der Vorbereitung. Ich hätte die Bewerbe gerne noch als wichtigen Vorbereitungsbaustein mitgenommen. Aber ich muss sagen, wir sind im Kletterzentrum Innsbruck gut versorgt und können super Trainings absolvieren. Die nächsten zwei Wochen werden wir noch gut nützen und versuchen, das Optimum herauszuholen. Mein letzter Wettkampf war die WM in Bern, das war in einer mäßigen Saison bislang das Highlight. Auch wenn ich in der Kombination den Aufstieg knapp nicht geschafft habe, habe ich ein super Gefühl mitgenommen. Für mich gilt es jetzt noch das Wettkampf-Feeling herauszukitzeln, damit ich mit viel Selbstvertrauen nach Laval reisen kann“, erklärt Sterrer.

 

Für die 24-Jährige ist es ein Abschluss einer schwierigen Saison, aber die Motivation auf das Wettkampfklettern ist größer denn je. Vor einigen Wochen wurde Sterrer als zusätzliche Motivationsspritze in die Energie AG Sportfamilie aufgenommen. „Das ist der bestmögliche Unterstützer, den es in meinem Heimatbundesland Österreich gibt. Als junge Sportlerin habe ich da immer genau drauf geschaut, weil da der Großteil der Top-Athlet:innen versammelt war. Es ist megaschön und auch eine großartige Bestätigung, dass man selbst zu den Top-Leuten im Bundesland gehört. Es ist eine große Ehre für mich und ich freue mich, dass es geklappt hat und ich Teil der Energie AG Sportfamilie sein kann“, berichtet die Oberösterreicherin. 

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