Freude über zusätzliche Olympia-Medaillen

Allgemein

Das IOC-Exekutivkomitee hat bei der montägigen (digitalen) Sitzung Sportklettern offiziell ins Programm der Olympischen Spiele 2024 aufgenommen. Die Freude im KVÖ-Team ist groß.

Der IOC-Vorstand hat außerdem beschlossen, den bisherigen Combined-Bewerb (Lead, Boulder, Speed) neu aufzustellen: Statt wie bei der Olympia-Premiere in Tokio je eine Medaille für Männer und Frauen werden in Paris je zwei Sportkletter-Medaillen pro Geschlecht vergeben. 2024 wird eine Kombination aus Lead- und Boulderbewerb und zudem einen eigener Speed-Bewerb olympisch.

 

„Das ist eine wichtige Entscheidung für unseren Sport. Jede der drei Disziplinen hat ganz eigene Herausforderungen, es ist eigentlich kaum möglich, in allen auf Weltklasse-Niveau zu sein. Ziel für die Olympischen Spiele muss sein, unseren Sport in all seinen Facetten zu präsentieren. Das heißt, langfristig alle drei Disziplinen als eigene Medaillenentscheidung dabei zu haben. Mit einer Medaillenentscheidung mehr pro Geschlecht kommen wir unserem Ziel einen wichtigen Schritt näher“, freut sich KVÖ-Sportdirektor Heiko Wilhelm.

 

Die Anzahl der teilnehmenden Athletinnen und Athleten wird von 40 (Tokio) auf 68 angehoben. Auch der Präsident des Weltverbandes IFSC, Marco Scloaris, jubelt angesichts der Entscheidung: „Wir danken dem IOC-Vorstand und auch dem Organisationskomitee Paris 2024 für die Unterstützung. Es ist das Ergebnis harter Arbeit, die im letzten Jahr von IFSC-Vorstand, nationalen Verbänden, Athletinnen und Athleten und vielen weiteren geleistet wurde.“

 

Auch beim KVÖ-Team war der Jubel nach der Entscheidung groß. Weltmeister Jakob Schubert, der in Tokio wie Jessica Pilz für Österreich um die Medaillen kämpfen wird, sagt: „Eine wichtige und richtige Entscheidung, auch wenn ich mich noch mehr gefreut hätte, wenn wir, wie bei Weltmeisterschaften auch, Medaillen für alle drei Disziplinen bekommen hätten. Ich habe nicht damit gerechnet, aber ein kleiner Funken Hoffnung war da. Gespannt bin ich, welche Formel die IFSC anwendet, um Bouldern und Lead zusammenzuzählen. Eines ist aber gewiss: Ich möchte 2024 in Paris wieder um eine Medaille mitklettern.“

 

Für viele junge Athletinnen und Athleten ist diese Entscheidung richtungsweisend. Beispielsweise für Tobias Plangger, Österreichs Speed-Aushängeschild. Der 19-jährige Tiroler entschied sich schon vor rund einem Jahr, sich auf die Disziplin Speed zu spezialisieren. Inzwischen ist er Österreichischer Staatsmeister und Rekordhalter – und ist mit seinen Bestzeiten auch international auf Augenhöhe.

 

„Die Freude über die Entscheidung ist riesengroß, mein großes Ziel Olympische Spiele ist dadurch greifbarer geworden. Ich weiß jetzt, dass es 2024 um Speed-Medaillen geht, das ist ein zusätzlicher Motivationsschub“, so Plangger.

 

Die Olympischen Spiele 2024 finden von 26. Juli bis 11. August 2024 in der französischen Hauptstadt Paris statt.

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