Gemischte Gefühle bei Jessica Pilz

Allgemein

Der erste Wettkampf nach langer Corona-Pause ist geschlagen und Jessica Pilz blickt mit gemischten Gefühlen auf den Auftakt der Austria Climbing Summer Series. Platz 4 beim Boulder-Bewerb entspricht nicht ganz den Ansprüchen der Weltmeisterin von 2018.

„Meine Kletterleistung ist leider noch nicht so gut“, gibt die 23-Jährige unumwunden zu. „Es sind alle meine Schwächen zum Vorschein gekommen. Vor allem die Platte. Ich habe keine von den drei geschafft.“

 

Gerade dieses Manko hat ein besseres Ergebnis zunichte gemacht. „Jessy weiß, woran sie zu arbeiten hat“, erklärt Trainerin Katharina Sauersrin. „Aber sie ist eine irre Kämpferin und haut sich voll rein. Das sieht man anhand ihrer Erfolge.“

 

Zuerst Speed, danach zweiter Boulder

 

Bereits am Freitag hat Pilz beim Speed-Bewerb die Chance, sich wieder von ihrer besten Seite zu zeigen. „Im Training ist Speed ganz gut gelaufen. Jetzt will ich im Wettkampf an meine Bestzeit kommen“, freut sich die Niederösterreicherin auf die nächste Gelegenheit.

 

Die gibt es in Sachen Boulder auch bald wieder. Kommenden Mittwoch steigt der zweite Showdown im Rahmen der Austria Climbing Summer Series. „Dann werden wir sehen, ob es an der Tagesverfassung gelegen ist oder ob es tatsächlich meine Form war“, grinst Pilz.

 

Junge Garde macht Druck

 

Die Motivation ist jedenfalls groß – auch weil die junge Garde schon mächtig Druck erzeugt. Pilz freut es, da sie so selbst immer an ihre Leistungsgrenze gehen muss. 

 

„Anders wäre es ja langweilig, wenn man immer gewinnt. So hat man eine große Motivation, es beim nächsten Mal besser zu machen.“

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