Haselwanter in Topform: Doppelsieg unterstreicht starke Entwicklung

Mit zwei Siegen innerhalb einer Woche hat Lara Haselwanter (ÖAV Innsbruck) ihre derzeitige Topform eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Die Tirolerin gewann am vergangenen Wochenende beim Austria Climbing Masters im Sportzentrum Niederösterreich die U17-Konkurrenz im Speedklettern und setzte damit ihre Erfolgsserie fort. Bereits eine Woche zuvor hatte sie sich beim A-Cup in Mitterdorf durchgesetzt, und das in der Allgemeinen.

 

Für Haselwanter ist diese Entwicklung kein Zufall, sondern das Ergebnis eines klar strukturierten Trainingsprozesses. „Es ist richtig cool zu sehen, dass das, was man im Training investiert, auch im Wettkampf aufgeht“, sagt die Nachwuchsathletin. „Man merkt einfach, dass man sich weiterentwickelt und dass sich die Arbeit auszahlt.“

 

Fokus auf Speed zahlt sich aus

 

In den vergangenen Monaten hat sich die Speed-Zukunftshoffnung bewusst auf eine Disziplin konzentriert – mit Erfolg. Während sie im Vorjahr noch parallel im Bouldern aktiv war, liegt der Fokus nun klar auf dem Speedklettern. „Ich habe mich stärker spezialisiert und kann mich jetzt voll auf eine Sache konzentrieren. Das hat mir extrem geholfen, vor allem auch im Zusammenspiel mit der Schule“, erklärt Haselwanter.

 

Im Training standen in den Wintermonaten zunächst Maximalkraft und Technik im Vordergrund, ehe zuletzt ein sechswöchiger Schnellkraftblock absolviert wurde. Ergänzt wurde das Programm durch regelmäßige Wettkampfsimulationen – auch gemeinsam mit internationalen Trainingspartner:innen. „Man profitiert total davon, sieht, wie andere Nationen arbeiten, und kann sich vergleichen“, so Haselwanter.

 

Stärken im Mittelteil – Fortschritte im Finish

 

Sportlich zeigt sich die 16-Jährige deutlich stabiler als noch vor einem Jahr. Vor allem im oberen Teil der Route konnte sie große Fortschritte erzielen. „Letzte Saison bin ich oben oft langsamer geworden. Das ist jetzt viel besser“, erklärt sie. Zu ihren Stärken zählt aktuell vor allem der Mittelteil sowie ein explosiver Start – entscheidende Faktoren im Speedklettern.

 

Mit einer persönlichen Bestzeit von rund 7,625 Sekunden nähert sich Haselwanter zudem schrittweise dem nationalen Topniveau an. Ihr Ziel für die laufende Saison ist klar definiert: Zeiten im Bereich von 7,3 bis 7,4 Sekunden. „Diese Zeit ist definitiv möglich. Meine aktuelle Bestzeit ist noch lange nicht alles – ich weiß, dass da noch einiges geht. Ich glaube, dass dieses Jahr sehr viel für mich bereithält und ich bin überzeugt, dass es ein richtig erfolgreiches Jahr wird.“

 

Ambitionierte Ziele auf nationaler und internationaler Ebene

 

Nach den erfolgreichen nationalen Auftritten richtet sich der Blick nun auf die kommenden internationalen Highlights. Bereits Mitte Juni steht die Europameisterschaft in Polen auf dem Programm, im Juli folgt die Weltmeisterschaft im italienischen Arco. „Bei der EM will ich auf jeden Fall aufs Podium. Und auch international traue ich mir einiges zu“, sagt Haselwanter selbstbewusst.

 

Die intensive Trainingsarbeit, kombiniert mit wachsender Wettkampfroutine, scheint sich aktuell auszuzahlen. Mit ihren jüngsten Erfolgen hat sich die Tirolerin nicht nur national in den Vordergrund geklettert, sondern auch international ein klares Ausrufezeichen gesetzt.

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