Knapp holt Platz 15

Während die Lead-SpezialistInnen am Samstag in der Qualifikation schon ihr Können beim vorletzten Weltcup der laufenden Saison unter Beweis stellen konnten, wurde es für Lukas Knapp (NFÖ Salzburg) am Abend im Speed-Finale ernst.

Der Salzburger, der in der laufenden Saison bereits die Schallmauer von 6 Sekunden unterbieten und bei den FISU World University Championship Sport Climbing die Bronzemedaille gewinnen konnte, überstand am Freitag beim vorletzten Speed-Weltcup in Edinburgh (GBR) mit 6,06 Sekunden die Qualifikation auf Platz 15 und zog in das Finale der besten 16 Athleten ein.

 

Im Achtelfinale musste sich Knapp in einer Zeit von 7,78 Sekunden Jiango Long geschlagen geben. Der Chinese konnte seine gute Form an der genormten Speed-Wand bestätigen und zog letztendlich sogar in das große Finale ein. Dort setzte sich allerdings der US-Amerikaner Samuel Watson (5,97 Sekunden) durch. Platz 3 holte sich Erik Noya Cardona, der von einem Fehlstart seines italienischen Kontrahenten Gian Luca Zodda profitierte.

 

„Ich bin mit meinen Runs sehr zufrieden. Ich war heuer schon zweimal knapp dran und bin froh, dass es nun endlich mit dem Finale geklappt hat. Es ist eine Bestätigung meiner Form und zeigt, dass ich meine Chancen nutzen kann. Edinburgh ist so meine Location. Ich war bislang drei Mal hier (Anm.: Jugend-Europameisterschaft 2015, Weltcup 2017, Europameisterschaft 2019) und ich war immer im Finale. Dementsprechend hoch waren auch heuer die Erwartungen. Hier habe ich immer meine besten Wettkämpfe gezeigt, es ist für mich ein nostalgischer Ort“, berichtet Knapp nach dem Speed-Finale.

 

Bevor es für den Speed-Spezialisten aber in die wohlverdiente Pause geht, wartet am kommenden Wochenende noch die Österreichische Staatsmeisterschaft im Kletterzentrum Innsbruck und zum Saisonabschluss ein Europacup in Hamburg. „Mein primäres Ziel ist es, meine Zeit noch etwas nach unten zuschrauben. Ich war schon ein paar Mal knapp dran und weiß, dass es möglich ist. Ich werde in den beiden verbleibenden Wettkämpfen noch einmal alles versuchen“, erklärt der Salzburger.

 

 

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