KVÖ-Aufgebot vor erstem Lead Weltcup 2017!

International

Villars (SUI) ist die erste Station im Lead Weltcupzirkus, außerdem findet der dritte Speed Weltcup der Saison an gleicher Stelle statt. Am 7. und 8. Juli starten insgesamt 236 AthletInnen, darunter 10 KVÖ-AthletInnen. Nachdem das österreichische Aufgebot bei der EM in Campitello di Fassa (ITA) in den Händen von Jakob Schubert und Jessica Pilz im Vorstieg zwei Bronzemedaillen verbuchen konnte, will das Team nun zeigen, dass es bereit ist für die internationale Lead-Saison. In Abwesenheit von Jakob Schubert, der sich in Südafrika auf die Boulder-EM vorbereitet, führen Jessica Pilz und Katharina Posch das KVÖ-Aufgebot an.

 

(c) H. Wilhelm

Villars (SUI): Im an den Genfer See grenzenden schweizerischen Kanton Waadt befindet sich der Kurort Villars. Auf 1300 Metern Höhe messen sich dort am kommenden Freitag und Samstag die besten Lead- und Speed-Kletterer der Welt. Besonders im Fokus stehen die Lead-Kletterer, weil sie in Villars ihren Weltcup-Auftakt 2017 feiern.

Bei der EM in Campitello di Fassa (ITA) sind die Europäer noch unter sich gewesen. Jessica Pilz und Jakob Schubert haben ihre Form gleich unter Beweis gestellt und die erste Gelegenheit genutzt, um Zählbares zu verbuchen: Beide holten EM-Bronze im Vorstieg. Der Weltcup in Villars ist nun das erste globale Kräftemessen der Saison. 

Das Herrenaufgebot um den sich zuletzt in guter Form befindenden Max Rudigier besteht ausschließlich aus Lead-Spezialisten. Letzterer wird zusammen mit dem den Tirolern Matthias Schiestl und Mario Lechner versuchen möglichst gut in die Weltcup-Saison zu starten. "Ich werde mein Bestes geben bei den ersten Weltcups. Mein Ziel ist der Finaleinzug in beiden Bewerben. Vorbereitungsmäßig hat alles sehr gut gepasst, weil konsequenter als die Jahre davor vorgegangen wurde", so Rudigier vor der Abreise. Jakob Schubert bleibt bis zur Boulder-EM in München Mitte August im Boulder-Modus und lässt die Lead-Weltcups aus. In Villars findet deshalb das erste Finale ohne Jakob Schubert seit mehr als zwei Jahren statt.

Für Jessica Pilz steht ein intensiver Juli mit drei Weltcups und den World Games in Breslau (POL) bevor. Sie will die guten Eindrücke aus Campitello mit in die Weltcup-Saison nehmen: "Ich werde versuchen das beste aus der derzeitigen Form zu machen, bevor sich in einem Monat wieder die Gelegenheit bietet, an der Form zu arbeiten. In den nächsten 4 Wochen wird es Schlag auf Schlag gehen, deshalb ist das Ziel, die derzeitige Form zu konservieren und konstant ins Finale zu klettern. Ein guter Start in die Saison wie jetzt in Campitello bei der EM ist auf alle Fälle sehr hilfreich."

Abgesehen von Julia Fiser, die bei der EM einen schwarzen Tag erwischte und das Halbfinale verpasste, gehen alle Damen im Lead-Aufgebot mit einem guten EM-Ergebnis im Rücken in den ersten Weltcup. Hannah Schubert erreichte den sehr guten 11. Platz. Katharina Posch kletterte ins Finale und holte Platz 7, ein Ergebnis, das sie die nächsten Wettkämpfe optimistisch angehen lässt: "Die Vorbereitung war super. Das Training für die Boulderweltcups hat sich positiv ausgewirkt. Nach dem Finaleinzug in Campitello ist mein Ziel für die Weltcupsaison wieder so stark und selbstbewusst zu klettern, dann schauen hoffentlich noch ein paar Finaleinzüge heraus!"

Die Speedkletterer Lukas Knapp, Nina Lach und Alexandra Elmer, die nach einem achten Platz auf 

eine erfolgreiche EM zurückblickt, steigen in Villars ebenfalls ins Weltcupgeschehen ein. Für das Speed-Aufgebot wird es darum gehen, in die Runde der letzten 16 einzuziehen.

KVÖ-Sportdirektor Heiko Wilhelm blickt auf den kommenden Weltcup in Villars: "Der Saisonauftakt mit 2 Bronze-Medaillen bei der EM in Campitello di Fassa und sehr starken individuellen Leistungen unserer Athletinnen und Athleten ist nahezu optimal gelaufen. Das ist natürlich sehr wichtig für das Selbstvertrauen und die Stimmung im Team. Einige im Team haben als klares Credo in Villars noch ein Schäufelchen drauf zu legen. Es wird sehr spannend, vor allem auch wie sich die Amerikaner und Japaner präsentieren werden. "Business as usual" war schließlich gestern."

Text: Ben Lepesant

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