KVÖ-Talente zeigen beim Europacup auf

Am Samstag konnten zahlreiche KVÖ-AthletInnen beim Boulder-Nachwuchs-Europacup im portugiesischen Soure aufzeigen und sich für die Finalrunde am Sonntag qualifizieren.

Die Qualifikation im U16-Bewerb der Mädchen hätte spannender nicht sein können. Insgesamt konnten 13 Athletinnen alle fünf Tops holen – somit fiel die Entscheidung um den Einzug in die Finalrunde über die benötigten Versuche. Mittendrin statt nur dabei waren auch alle drei heimischen Talente, die sich allesamt in den Top 5 festsetzen konnten. Somit geht es für Sina Willy (ÖAV Imst-Oberland) und Naima Gringl (NFÖ Bludenz), die sich beide den zweiten Platz teilten, und Anna Bolius (ÖAV Gebirgsverein) als Fünfte in der Finalrunde am Sonntag um die Podestplätze.

 

Auch im U18-Bewerb der Mädchen zeigten die beiden österreichischen Athletinnen ihre Klasse und zogen souverän in die Finalrunde ein. Lea Kempf (ÖAV Egg) holte alle fünf Tops und beendete die Qualifikation aufgrund einer geringeren Anzahl an Versuchen auf Platz eins. Teamkollegin Ariane Franken (ÖAC Feldkirch) schaffte vier Tops, holte alle fünf Zonen und zog als Qualifikations-Sechste ebenfalls in die Runde der besten 10 Athletinnen ein.

 

„Die Boulder in der Qualifikation waren nicht allzu schwer, aber darum ist es auf die Versuche hinausgelaufen. Ich bin sehr froh, dass es mir so gut aufgegangen ist und ich alle Boulder mit wenigen Versuchen geschafft habe. Es war eine coole Runde, die mir sehr viel Spaß bereitet hat. Jetzt freue ich mich auf morgen und hoffe, dass es für mich ähnlich gut läuft“, erklärte Kempf nach ihrem Sieg in der Qualifikation.

 

Starke Leistungen werden mit Finaleinzug belohnt

 

Auch die Burschen konnten mit starken Leistungen aufzeigen. Im U16-Bewerb war Ilja Auersperg (ÖAV Gebirgsverein) eine Klasse für sich. Mit fünf Tops, die er jeweils im ersten Versuch erreichte, setzte sich die heimische Nachwuchshoffnung in beeindruckender Manier an die Spitze. Ebenfalls fürs Finale qualifizierte sich Raffael Gruber (ÖAV Innsbruck), der ebenfalls alle fünf Boulder toppen konnte. Pech hatte hingegen Timo Uznik (St. Johann i.R.). Der Kärntner löste ebenfalls alle Probleme, musste sich aber aufgrund einer höheren Anzahl an Versuchen letztendlich mit Rang 14 – 14 Athleten toppten alle fünf Boulder – begnügen. 

 

Das KVÖ-Trio, welches in der U18 im Einsatz war, ließ sich ebenfalls nicht zweimal Bitten und qualifizierte sich für das Finale am Sonntag. Bester KVÖ-Athlet war Julian Wimmer (ÖAV Wilder Kaiser), der sich mit vier Tops und fünf Zonen Platz vier sicherte. Seine Teamkollegen Benjamin Haidacher (ÖAV Kufstein) und David Zinsler (NFÖ Wien) überstanden die Qualifikation als Siebter und Neunter ebenfalls souverän. 

 

„Die Qualifikation war nicht sehr schwierig. Da hat man dann gleich mehr Druck, das ist ein unangenehmes Gefühl. Ich konnte vier Boulder im ersten Versuch flashen und bin beim fünften Problem erst beim Topzug geflogen. Da kann ich wirklich sehr zufrieden sein. Morgen werden die Karten wieder neu gemischt. Ich bin gespannt, in welche Richtung es für mich im Finale geht“, zog Wimmer eine zufriedenstellende Bilanz.

 

Nicht ganz nach Wunsch ist es bei den U20-Herren gelaufen. Während Lawrence Bogeschdorfer (NFÖ Vöcklabruck) als 17. und Maximilian Lenz (ÖAV Wolfsberg) als 14. den Sprung ins Finale verpasst haben, qualifizierte sich Andreas Hofherr (ÖAV Feldkirch) mit drei Tops und fünf Zonen für die Runde der besten zehn Athleten. Aufgrund einer geringeren Anzahl an Versuchen setzte sich der Vorarlberger knapp durch.

 

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