KVÖ-Trio in Seoul im Halbfinale

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Starke Leistungen von Österreichs Kletter-Assen beim IFSC Boulder-Weltcup in Seoul (KOR). Mit Franziska Sterrer, Jessica Pilz und Nicolai Uznik schafften drei KVÖ-AthletInnen den Sprung ins Semifinale, lediglich Johanna Färber scheiterte in der Qualifikation knapp.

Franziska Sterrer fühlte sich in Südkorea von Beginn an wohl. In der Qualifikation zeigte die 23-jährige Oberösterreicherin auf den fünf Boulder-Problemen mit vier Tops und fünf Zonen auf. Das bedeutete Platz fünf: „Das war wohl meine beste Quali-Runde in einem Weltcup. Ich habe von Beginn an gut reingefunden, es waren kaum Fehler dabei. Es ist schön zu sehen, dass es stetig bergauf geht und ich mich mit jedem Wettkampf steigern kann. In Meiringen war ich im Semifinale etwas zu nervös, das will ich diesmal besser machen.“

 

Für Jessica Pilz lief es ähnlich gut. Mit drei Tops und fünf Zonen erreichte die 25-jährige Niederösterreicherin als Achte das Semifinale der besten 20. „Es hat sich ganz gut angefühlt. Die Boulder waren eher schwierig geschraubt, was mir entgegenkommt. Im Semifinale heißt es: Vollgas und volle Konzentration.“

 

Pech hatte Johanna Färber, die mit einem Top und fünf Zonen als 21. nur haarscharf das Halbfinale der Top-20 verpasste. „Es läuft derzeit einfach nicht, obwohl ich mich im Training gut fühle. Leider kann das im Bouldern passieren. Ich muss nach vorne schauen und darf nicht zu viel nachdenken, dann kann sich das Blatt schnell wieder wenden“, so die 24-jährige Steirerin.

 

Bei den Herren qualifizierte sich Nicolai Uznik mit zwei Tops und drei Zonen als 17. für das Semifinale. Sorgen bereiten dem 21-jährigen Kärntner körperliche Probleme: „Es ist hier relativ warm, das sind wir aus Österreich um diese Jahreszeit noch nicht gewöhnt. Die Haut an meinen Fingern ist rissig, ich habe immer wieder geblutet. Das muss ich für das Semifinale in den Griff bekommen, dann kann ich voll angreifen.“

 

KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein zeigte sich zufrieden: „Franziska habe ich noch nie so entschlossen gesehen, sie wirkt derzeit sehr fit. Jessy ist wirklich gut geklettert, sie hat ihre Routine gut ausgespielt. Bei Johanna war es bitter, so knapp zu scheitern ist ärgerlich. Vor allem, da sie mehr drauf hätte. Nicolai hat seine Sache gut gemacht und es trotz einer nicht ganz optimalen Runde ins Semi geschafft. Alle drei können im Semifinale befreit klettern und angreifen, die Top-Favoriten sind andere.“

 

Am Sonntag steigen die Semifinals (4 Uhr MEZ), die Finals der Top-6 folgen ab 10 Uhr MEZ.

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