Plangger holt Platz 5 im Europacup

Nach den beiden Speed-Weltcups in Salt Lake City (USA) war die heimische Speed-Elite am Samstagabend beim Europacup in Arco (ITA) im Einsatz.

Tobias Plangger (ÖAV Innsbruck), der zuletzt in der Olympia-Stadt von 2002 mit seinem ersten Podestplatz im Weltcup einen Meilenstein erreichen konnte, holte in Arco beim Europacup mit Platz 5 das nächste Spitzenergebnis.

 

„Es waren mega Bedingungen und es hat richtig Spaß gemacht. Für mich war es eine wichtige Abwechslung zu den Weltcups. Natürlich ist im Europacup auch die Erwartungshaltung eine höhere, es war eine gute Möglichkeit mit dieser Drucksituation zu arbeiten. Ich habe mich wirklich gut gefühlt, auch wenn ich das nicht so umsetzen konnte, wie ich mir das erhofft habe. Ich bin als Zweiter ins Finale, dort waren die beiden Läufe nicht optimal. Trotzdem war es ein guter Wettkampf und ich habe wichtige Erkenntnisse erhalten, woran ich arbeiten muss. Jetzt freue ich mich auf die beiden Wettkämpfe in Innsbruck“, resümierte Plangger.

 

Mit Lukas Knapp (NFÖ Salzburg) und Lawrence Bogeschdorfer (NFÖ Vöcklabruck) schaffte es ein weiteres Duo ins Finale der besten 16 Athleten. Am Ende wurden es die Plätze 12 und 15. Kevin Amon verpasste als 17. hingegen knapp den Einzug ins Finale

 

Comeback von Stöckler

 

Erstmals in der laufenden Saison konnte Laura Stöckler (ÖAV Haag) an einem internationalen Wettkampf teilnehmen. Auch wenn die Niederösterreicherin den Einzug in das Finale der besten 8 Athletinnen um 5 Hundertstelsekunden verpasste, zeigte sie sich mit Platz 10 zufrieden. 


 

„Es war mein erster internationaler Wettkampf in dieser Saison. Ich hatte mich dazu entschieden, die ersten drei Weltcups auszulassen und zu Hause einen Trainingsblock einzulegen. Ich bin körperlich einfach nicht fit, von dem her, war der Schritt richtig. Es ist zwar immer noch nicht optimal, aber ich wollte unbedingt wieder an einem Wettkampf teilnehmen. Ich war ziemlich nervös, da ich wusste, dass ich eigentlich nicht in Form bin und die anderen Athletinnen schon einen Vergleich auf diesem Niveau hatten. Ich denke, ich kann halbwegs zufrieden sein, auch wenn ich das Finale knapp verpasst habe. Für mich war es wichtig, dass ich endlich in die neue Saison gestartet bin. Jetzt kann es nur nach oben gehen. Ich möchte in den nächsten Bewerben einen Aufwärtstrend zeigen und wieder bessere Zeiten laufen“, erklärte Stöckler nach ihrer internationalen Premiere 2022.

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