Playbook: Update zu den Olympischen Spielen in Tokio

Allgemein

Noch sind’s 160 Tage bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Tokio. Zeit für ein Update.

„Die Zeiten bleiben herausfordernd. Es werden definitiv ungewöhnliche Spiele werden“, meinen ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel und Sportdirektor Christoph Sieber in einer Aussendung an die Olympia-AthletInnen. „Was den olympischen Flair betrifft, werden wir Abstriche machen müssen. Priorität Nummer eins ist der sportliche Wettbewerb unter sicheren Bedingungen.“

 

Aktuell stehen noch mehr als 200 ÖsterreicherInnen auf der sogenannten „ÖOC Long List“, dürfen sich Hoffnung auf einen Platz im Olympic Team Austria machen. 38 Aktive haben ihren Startplatz bereits fix, darunter die Kletter-Asse Jessica Pilz und Jakob Schubert. Rund 70 sollen es mit internationalem Nennschluss am 5.7.2021 werden. In dem Schreiben an die rot-weiß-roten Olympia-AthletInnen und -BetreuerInnen nimmt das ÖOC zu aktuellen Themen Stellung.

 

IOC-Playbook: Diese erste Version – das nächste Update ist im April zu erwarten – versteht sich als Maßnahmen-Katalog, der die wichtigsten Spielregeln für die verschiedenen Interessensgruppen festlegt.

 

Ein Überblick:

  • Kein Sightseeing, möglichst wenig Bewegungsfreiheit bzw. Fremdkontakte.
  • Die Verwendung von Contract-Tracing- und Corona-Warn-Apps ist verbindlich.
  • Der Aufenthalt sollte auf die betreffenden Sportstätten und das Olympische AthletInnen-Dorf reduziert werden.
  • Ab 14 Tage vor Abreise soll ein Gesundheits-Tagebuch (in der App) geführt und täglich Fieber gemessen bzw. Kontakte verzeichnet werden.
  • Im Dorf wird mindestens alle vier Tage getestet (das gilt für geimpfte bzw. nicht geimpfte AthletInnen gleichermaßen – eine Impflicht wird es explizit nicht geben). 

ÖOC-Präsident Karl Stoss: „Aufgrund der Lieferengpässe von Impfstoffen lässt sich im Moment noch nicht mit Bestimmtheit sagen, wann Tokio-TeilnehmerInnen in Österreich geimpft werden. Wir bemühen uns um möglichst rasche Lösungen, führen laufend nationale wie internationale Gespräche, auch mit dem IOC.“ Peter Mennel ergänzt: „Umso mehr, weil der Impfprozess mehrere Wochen dauert und man nicht davon ausgehen kann, dass die AthletInnen unmittelbar nach der 2. Impfung sofort Top-Leistungen bringen können.“

 

Online-Workshop: Noch im Februar bietet das ÖOC ein digitales Coaching-Seminar von Dr. Patrick Bernatzky an. Thema: „Mentale Stärke in besonderen Zeiten.“ Behandelt werden mentale Techniken, die eine Fokussierung auf die Spiele unterstützen.

 

Noch 160 Tage: Für die AthletInnen läuft die Vorbereitung auf Hochtouren. „Als Olympia-Starter muss und will ich hundertprozentig davon ausgehen, dass die Spiele stattfinden. Zweifel würden Motivation und Training schaden. Schlagzeilen und Diskussionen verfolge ich deshalb nur am Rande. Meine Zielsetzung ist trotz der Verschiebung weiterentwickelt. Ich möchte in Tokio in Top-Form an den Start gehen. Wenn die Spiele morgen beginnen würden, wäre ich bereits sehr gut drauf“, bekräftigt Kletter-Weltmeister Jakob Schubert. „Ich bin bereit, mich impfen zu lassen. Als Athlet ist es wichtig, gesund zu bleiben und das Virus nicht zu bekommen.“

 

„Unser Countdown steht. Mitte März geht das erste Premier-League-Turnier in Szene. Mein Fokus liegt zu 100 Prozent auf Tokio“, meint Karate-Europameisterin Bettina Plank. 

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