Pötzi und Uznik holen Platz eins im Halbfinale

In einem spannenden Halbfinale wurden am Donnerstagvormittag bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auf dem Mariahilferplatz in Graz die 12 AthletInnen für das Finale der Österreichischen Boulder-Staatsmeisterschaften ermittelt. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ging Platz eins an Kärnten.

Titelverteidiger Nicolai Uznik (SV St. Johann i.R) führte das Teilnehmerfeld der Herren mit vier Tops an. Neben dem Kärntner schafften Dominik Härtl (NFÖ Wien), Stefan Scherz (NFÖ Neunkirchen), Jan-Luca Posch (ÖAV Innsbruck), Florian Klingler (ÖAV Innsbruck) und Andreas Hofherr (ÖAV Feldkirch) den Sprung in das Finale.

 

„Die Runde ist mir heute um einiges besser gelegen als in der Qualifikation. Bei der Platte habe ich gleich im ersten Versuch die Zone geholt, dann habe ich meinen Füßen nicht mehr ganz so vertraut. Es waren einige Kraft-Boulder dabei, das liegt mir. Besonders stolz bin ich auf den dritten Boulder, den konnte ich als einziger Athlet mit Nicolai gemeinsam toppen. Jetzt bin ich gespannt aufs Finale, da werde ich wieder ohne Druck an die Sache herangehen“, bilanzierte Scherz, der sich nach den Lead-Weltcups und einer kleinen Pause nur kurz auf die ÖSTM vorbereitet hat, nach Platz drei im Semifinale.

 

Auch Boulder-Spezialist Jan-Luca Posch, der zuletzt mit Platz zwei beim Boulder-Europacup in Krakau (POL) aufzeigen konnte, schaffte nach einer starken Leistung den Einzug in das Finale der Österreichischen Boulder-Staatsmeisterschaft.

 

„Wenn ich ehrlich bin, war ich heute richtig nervös. Bei den ÖSTM hat man als Boulder-Spezialist immer sehr viel Druck auf dem Weg ins Finale. Es freut mich sehr, dass ich dem standgehalten habe und jetzt unter den besten sechs Athleten bin. Es ist mega-lässig, dass endlich wieder Zuschauer erlaubt sind – das pusht uns und hilft uns an der Wand. In einem Finale ist immer alles möglich, es wird jedenfalls ein harter Kampf“, zeigte sich Posch mit seiner Halbfinal-Runde zufrieden.

 

Packendes Duell zwischen Pötzi und Färber

 

Bei den Damen setzte sich nach einer extrem spannenden Runde Mattea Pötzi (ÖAV Villach) durch, die gemeinsam mit Lokalmatadorin und Titelverteidigerin Johanna Färber (BV BlocHouse) alle vier Probleme lösen konnte und aufgrund der geringeren Anzahl an Versuchen Platz eins belegte. Eva-Maria Hammelmüller (ÖAV Haag), Franziska Sterrer (NFÖ Vöcklabruck), Lea Kempf (ÖAV Egg) und Julia Fiser (ÖAV Innsbruck) qualifizierten sich ebenfalls für das ÖSTM-Finale der besten sechs Athletinnen.

 

„Ich bin heute ganz entspannt an den Start gegangen, wollte das Halbfinale einfach genießen und bei jedem Boulder meinen Spaß haben. Das habe ich geschafft und auf jeden Boulder den kompletten Fokus legen können. Mir war es egal was die anderen machen, ich habe nur auf mich geschaut – das hat prima geklappt. Daran möchte ich jetzt im Finale anschließen und dann werden wir sehen, was drinnen ist“, strahlte Pötzi nach Platz eins im Semifinale.

 

Während viele Athletinnen mit dem Finaleinzug spekuliert haben, kam die Qualifikation für Julia Fiser selbst ein wenig überraschend: „Die Platte hat mich ein wenig gestört, da ich davon ausgegangen bin, dass sie viele Athletinnen geschafft haben. Beim zweiten Boulder hatte ich keine Chance den Aufleger zu heben, er war rutschig und sehr warm. Bei den letzten zwei Problemen ist mir alle alles aufgegangen. Ehrlich gesagt, hätte ich heute nicht damit gerechnet, dass ich bei dem starken Teilnehmerfeld ins Finale komme“, erklärte Fiser und geht ohne große Zielsetzung in das Finale am Donnerstagabend.

 

Ab 18:00 Uhr (Herren) bzw. ab 20:15 Uhr (Damen) geht es in den jeweiligen Finals um die begehrten Boulder-Titel bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften 2021.

 

ZEITPLAN ÖSTERREICHISCHE BOULDER-STAATSMEISTERSCHAFT
Donnerstag, 12. August 2021
18:00–20:00 Uhr: Finale Herren | Livestream auf EPIC-TV, Live in ORF Sport+ / TV Thek
20:15–22:15 Uhr: Finale Damen | Livestream auf EPIC-TV, Live in ORF Sport+ / TV Thek

 

 

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