Rekorde und Siege zum Abschluss der ersten Wettkampf-Phase

Allgemein

Rasanter Abschluss des ersten Teils der Austria Climbing Summer Series 2020: Beim Speed-Bewerb durften die KVÖ-Asse über neue österreichische Rekorde und Heimsiege jubeln.

Bei den Frauen sicherte sich Alexandra Elmer (ÖAV Tauernkraxxla, SLBG) den Sieg. „Es ist super gelaufen, besser hätte es eigentlich nicht sein können. Für mich war es einfach wichtig, endlich wieder einen Wettkampf zu bestreiten“, freute sich die 24-Jährige.

 

Elmer gewann ihre Duelle auf der 15-Meter-Wand im Kletterzentrum Innsbruck souverän und stellte zudem im Finale mit 8,38 Sekunden eine neue österreichische Bestzeit auf: „Ich konnte den Rekord gleich zweimal verbessern – das ist eine coole Draufgabe. Ich wusste schon, dass vielleicht eine Bestzeit drin ist, weil ich im Training gut drauf war. Es im Wettkampf umzusetzen ist aber noch einmal ein ganz anderes Thema.“

 

Knapp gewinnt, Plangger knackt Schallmauer

 

Platz zwei ging an Franziska Ritter (GER) vor Nuria Brockfeld (GER). Auf Platz vier landete Laura Stöckler (ÖAV Haag, NÖ), die mit dem Spitzenplatz äußerst zufrieden war: „Es ist optimal gelaufen, besser als erwartet. Ich habe in den letzten Monaten nicht viel Speed trainiert und konnte dann erstmals in einem Wettkampf unter 9 Sekunden bleiben.“ Jessica Pilz (ÖAV Haag, NÖ) schaffte es drei Mal unter die 10-Sekunden-Marke und belegte Platz 5, Eva-Maria Hammelmüller (ÖAV Haag, NÖ) Rang 6.

 

Bei den Herren ging der Sieg an Lukas Knapp (NFÖ Salzburg, SLBG). Der 23-jährige Salzburger zeigte konstant starke Leistungen und sicherte sich im Finale mit 6,69 Sekunden den Sieg. „Die Freude ist groß, vor allem über die Zeiten. Die 6,46 in der Quali waren schon sehr gut und knapp an meiner persönlichen Bestzeit dran.“

 

Für neuen rot-weiß-roten Rekord sorgte indes Tobias Plangger (ÖAV Innsbruck, TIR). In der Qualifikation benötigte der 19-jährige Tiroler lediglich 5,98 Sekunden und knackte erstmals die magische 6-Sekunden-Schallmauer. Entsprechend strahlte Plangger:„Das ist einfach mega. Ich konnte mich gut auf die Summer Series vorbereiten und wusste, dass ich gut drauf bin. Das Ziel war nicht der Sieg sondern gute Zeiten, das ist mir gelungen. Ich wollte schon immer unter die 6 Sekunden – genial!“ Im Halbfinale rutschte der Innsbrucker ab und musste sich knapp geschlagen geben, belegte schließlich Platz 3. Platz zwei belegte der Deutsche Ludwig Breu.

 

Positive Bilanz nach Teil 1

 

Auch Sieger Knapp freute sich mit Plangger: „Tobias war im Training schon richtig stark, das hat er auch im Wettkampf gezeigt. Leider ist er dann einmal raus, ich hätte mir ein Finale gegen ihn gewünscht. Sein Rekord ist schon eine Marke.“

 

Jakob Schubert (ÖAV Innsbruck, TIR) zeigte sich in guter Speed-Form und blieb zwei Mal unter 7 Sekunden, ehe er das Viertelfinale aufgrund eines Fehlers verpatzte. Schließlich belegte der dreifache Weltmeister Platz 7, Jan-Luca Posch (ÖAV Innsbruck, TIR) wurde vor ihm Sechster.

 

Pawel Draga, seit 2018 Trainer des KVÖ-Speed-Teams, bilanzierte glücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen, vor allem von unseren Speed-Spezialisten. Zwei Siege, zwei neue österreichische Rekorde und einige persönliche Bestleistungen – das ist eine super Motivation, um den vor eineinhalb Jahren eingeschlagenen Weg weiter fortzusetzen.“

 

Part 1 der Austria Climbing Summer Series 2020 ist damit abgeschlossen, weiter geht es nächste Woche (15./16. Juli Boulder, 17. Juli Speed) mit den nächsten Bewerben. KVÖ-Sportdirektor Heiko Wilhelm ist rundum zufrieden: „Wir haben drei spannende Wettkampftage erlebt, die auch gezeigt haben, wie wichtig Wettkampfatmosphäre für die Athletinnen und Athleten ist. Das Feedback von den Teams aus Deutschland und der Schweiz war sehr, sehr gut, auch was den Rahmen betrifft – begonnen bei der Kulisse über die Atmosphäre mit Sprecher und DJ bis hin zum weltweiten Live-Stream und der Live-Übertragung im ORF.“

 

„Ich möchte mich speziell auch beim gesamten Team des KVÖ für den Einsatz in der Vorbereitung bedanken. Die Covid19-Sicherheitsmaßnahmen waren natürlich eine Herausforderung, aber bei den Bewerben selbst hat es gut gepasst – so wird es hoffentlich weitergehen.“


ERGEBNISSE

 

Speed, Damen, Top-15:

1. Alexandra Elmer

2. Franziska Ritter (GER)

3. Nuria Brockfeld (GER)

4. Laura Stöckler

5. Jessica Pilz

6. Eva-Maria Hammelmüller

7. Lea Kempf

8. Celina Schoibl

9. Julia Lotz

10. Stephanie Leitner

11. Sandra Lettner

12. Jana Rauth

13. Emma Tabernig

14. Franziska Sterrer

15. Petra Klingler (SUI)

 

Alle Ergebnisse>>>

Speed, Herren, Top-15:

1. Lukas Knapp

2. Ludwig Breu (GER)

3. Tobias Plangger

4. Thorben Perry Bloem (GER)

5. Sascha Lehmann (SUI)

6. Jan-Luca Posch

7. Jakob Schubert

8. Sebastian Lucke (GER)

9. Jonas Biack

10. Johannes Hofherr

11. Linus Bader (GER)

12. David Zinsler

13. Lawrence Bogeschdorfer

14. Robin Kirchmair

15. Stefan Scherz

 

Alle Ergebnisse>>>

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