Scherz starker Vierter im Lead-Europacup

Mit dem Europacup in den Disziplinen Speed und Lead im italienischen Arco wurde an diesem Wochenende der finale Countdown für die beiden großen Heimveranstaltungen in Innsbruck eingeleitet.

Stefan Scherz (NFÖ Neunkirchen) zeigte sich bereits in Top-Form und zog dank einer soliden Qualifikation und einer exzellenten Halbfinalroute als Dritter souverän in das Finale der besten 8 Athleten ein. Dort kämpfte der 20-Jährige bis zum Schluss um die Podestplätze und konnte sich am Ende über den ausgezeichneten 4. Platz freuen.

 

„Ich bin mit einem sehr guten Gefühl nach Arco gekommen, die Vorbereitungen sind wirklich sehr gut gelaufen. Die Qualifikation war ganz ok: Die erste Route war sehr gut, die zweite Route eher mittelmäßig, da waren kleinere Fehler dabei. Im Halbfinale hätte es für mich nicht besser laufen können, auch wenn ich mir nicht gedacht hätte, dass es Platz 3 und der Einzug ins Finale wird. Ich war komplett drinnen und richtig in einem Flow – da macht das Klettern einfach noch mehr Spaß. Auch nach der Besichtigung der Finalroute war ich optimistisch – große Griffe und ein Sprung liegen mir im Normalfall. Ich war von Anfang an gut drinnen, bis mir der Fuß gegangen ist. Vom Gefühl her, wäre sonst noch mehr drinnen gewesen. Ich bin mit dem vierten Platz aber sehr zufrieden und freue mich auf die bevorstehenden Weltcups. Wenn ich diese Form halten kann, sollte das gut passen“, freute sich Scherz nach seiner starken Vorstellung beim Lead-Europacup in Arco.

 

Der Sieg ging an den Slowenen Milan Preskar (31+), der sich knapp vor dem Schweizer Jonas Utelli (30+) durchsetzen konnte. Luka Potocar (SLO) komplettierte mit 29 Griffen als Dritter das Siegerpodest. Mit Louis Gundolf (ÖAV Imst Oberland) schaffte es ein weiterer KVÖ-Athlet in das Halbfinale und beendete den Lead-Europacup in Arco auf Platz 18. Julian Wimmer (ÖAV Wilder Kaiser) und Johannes Hofherr (ÖAV Feldkirch) belegten nach der Qualifikation am Ende ex aequo Platz 31.

 

Finale war in Griffweite

 

Mattea Pötzi (ÖAV Villach) konnte in Arco ebenfalls ihre gute Form zeigen. Nach einer fast perfekten Qualifikation landete die Kärntnerin auf Platz 3 und zog mit viel Zuversicht in das Halbfinale der besten 20 Athletinnen ein. Dort kämpfte der 21-Jährige bis zum Schluss um die erhoffte Finalteilnahme, die sich um gerade einmal 2 Griffe nicht ausgehen sollte. Am Ende holte Pötzi Platz 11, der für die nächsten Bewerbe als wichtiger Indikator gesehen werden kann.

 

„Mit meiner Qualifikation bin ich sehr zufrieden, denn ich konnte aus beiden Routen das Optimum herausholen. Mit Platz 3 war ich sehr glücklich und habe mir Chancen auf ein Finale ausgerechnet. Im Halbfinale habe ich leider eine Sequenz falsch gelesen und mir dadurch das Leben selbst schwer gemacht. Am Ende bin ich 2 Griffe unter dem Cut geflogen. Einerseits ist die Enttäuschung sehr große, andererseits bin ich happy über meine Form. Die Fitness stimmt, das nimm ich jetzt mit. Es warten ja bald die nächsten Wettkämpfe auf uns, von daher haben wir bald wieder die Chance auf eine gute Leistung“, zog Pötzi Bilanz.

 

Bei den Frauen sicherte sich die Italienerin Lauro Rogora (55) souverän den Sieg. Platz 2 ging an die Slowenin Vita Lukan (50). Die Bulgarin Aleksandra Totkova (47) konnte sich als Dritte ebenfalls über einen Podestplatz freuen. Mit Emilia Warenski (ÖAV Innsbuck) schaffte es ein weitere KVÖ-Athletin in das Halbfinale und beendete den Lead-Europacup in Arco auf Platz 18. Julia Fiser (ÖAV Innsbruck) verpasste in der Qualifikation knapp den Aufstieg in das Halbfinale und belegte am Ende Rang 22.

 

 

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