Schubert im Lead-Finale

Jakob Schubert steht beim ersten Lead-Weltcup der Saison im Rahmen der IFSC Austria Climbing Open im Finale. Der dreifache Weltmeister zog als Dritter des Halbfinals souverän ins Finale der besten Acht (Freitag, 21 Uhr) ein. Eva-Maria Hammelmüller und Julia Fiser verpassten den Finaleinzug.

Schubert zeigte im Semifinale der besten 26 erneut eine souveräne Leistung. Mit 39+ blieben nur Tschechiens Superstar Adam Ondra (42+) und Alberto Gines Lopez (ESP/41+) vor dem Innsbrucker. „Im Halbfinale geht es darum, ins Finale zu kommen“, zwinkerte Schubert, der noch Kraft-Reserven hat. „Die Route war nicht leicht, ich habe heute Abend mit dem Lead-Finale und dem morgigen Bouder-Tag noch einiges vor mir. Im Finale will ich aber jedenfalls voll angreifen.“

 

Der internationale Vergleich stimmt den Olympia-Starter optimistisch: „Eigentlich ist alles, was Rang und Namen hat, hier am Start. Als Dritter ins Finale einzuziehen, ist ein gutes Zeichen und bestätigt mich auf meinem Weg. Auch wenn die Wettkampf-Pause lange war – die üblichen Verdächtigen sind wieder vorne dabei.“

 

Bei den Herren stehen neben Ondra, Gines Lopez und Schubert auch Sascha Lehmann (SUI), Luka Potocar (SLO), Alexander Megos (GER), Masahiro Higuchi (JPN) und Stefano Ghisolfi (ITA) im Finale.

 

Die beiden KVÖ-Damen verpassten hingegen das Achter-Finale. Eva-Maria Hammelmüller belegte Rang 22 und konnte nicht zufrieden sein. „Ich habe mir vorgenommen, ohne Druck in den Wettkampf zu gehen. Das ist mir nicht so gelungen, ich war ziemlich nervös und angespannt. Die Route war extrem schwierig und es waren von Beginn an beinharte Züge dabei, die keine Fehler verziehen haben“, so die Niederösterreicherin.

 

„Ich bin happy, dass ich nun wieder auf internationalem Niveau klettern kann und habe gesehen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Von daher kann ich nach meinem Comeback-Wochenende zufrieden sein, auch wenn ich gemerkt habe, dass ich im Bereich der Maximalausdauer noch arbeiten muss. Die Züge waren punktuell so schwer, dass die Maximalkraft nicht ganz gereicht hat – da werde ich jetzt ansetzen.“

 

Auch Julia Fiser war mit Platz 24 nicht zufrieden. „Ich bin leider mit dem Fuß weggerutscht – sowas sollte nicht passieren, tut es aber. Von der Kraft her hätte ich sicher noch einiges mehr draufgehabt“, so die Tirolerin, die dennoch Selbstvertrauen sammeln konnte: „Bei einem Weltcup ins Halbfinale zu kommen ist nicht selbstverständlich. Ich fühle mich fit und freue mich auf die kommenden Aufgaben. Gerade hier bei diesem großartigen Event wäre ich aber schon gerne noch einmal geklettert.“

 

Quali-Siegerin war einmal mehr Janja Garnbret aus Slowenien, die sich vor Laura Rogora (ITA) und Brooke Raboutou (USA) den Halbfinal-Sieg sicherte. Lucka Rakovec (SLO), Vita Lukan (SLO), Viktoriia Meshkova (RUS), Akiyo Noguchi (JPN) und Miho Nonaka (JPN) komplettieren das Finalfeld.

 

Die Lead-Finals steigen am Freitag-Abend: Um 20 Uhr starten die Damen, ab 21 Uhr die Herren. Beide Finals werden live auf ORF Sport+ sowie im YouTube-Livestream übertragen.

 

WEITERES PROGRAMM IFSC AUSTRIA CLIMBING OPEN 2021 INNSBRUCK-TIROL
Freitag, 25. Juni:
20:00 Uhr: Lead-Weltcup, Finale Damen*
21:00 Uhr: Lead-Weltcup, Finale Herren*

 

Samstag, 26. Juni:
10:00 Uhr: Boulder-Weltcup, Halbfinals Damen & Herren*
18:00 Uhr: Boulder-Weltcup, Finale Damen *
20:15 Uhr: Boulder-Weltcup, Finale Herren*

* Live auf ORF Sport+

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