Starke Leistungen beim EYC in Chambéry

Jugend

Am Wochenende fand in Chambéry (FRA) der erste IFSC Jugend-Europacup der Saison statt.

Österreichs Talente überzeugten beim Boulder-Bewerb in Frankreich mit mehreren Finaleinzügen und Podestplatzierungen. Bei den Burschen feierte Julian Wimmer (ÖAV Wilder Kaiser) in der U18 seinen ersten Sieg im EYC.

 

Im Finale überzeugte der Tiroler mit einer starken Leistung und schaffte als einziger Athlet drei Tops. „Es war genau mein Style, die Boulder waren richtig cool. Es war auch großartig, wieder vor Publikum zu klettern. Letztes Jahr war ich meistens in der Quali gut, im Finale nicht so sehr. Jetzt konnte ich es endlich auch im Finale umsetzen.“

 

Ilja Auersperg (ÖAV Gebirgsverein) holte in der U18 Rang 6. In der U16 kletterte Julian Schrittwieser (NFÖ Mürzzuschlag) zu Rang 9, Benjamin Haidacher (ÖAV Kufstein) holte in der U20 den 10. Platz.

 

Erster Europacup, erstes Podest

 

Bei den Damen feierte Flora Oblasser (ÖAV Innsbruck ) in der U16 eine furiose Premiere: Bei ihrem ersten Antreten im Jugend-Europacup landete die Tirolerin auf Anhieb auf dem Podest. Nach Platz 2 in der Quali zeigte Oblasser auch im Finale groß auf und erreichte alle vier Tops, aufgrund der benötigten Versuche wurde es am Ende Rang 3.

 

„Es war ein ganz spezielles Gefühl, erstmals beim Europacup anzutreten. Mit der Platzierung und vor allem der Leistung bin ich sehr zufrieden. Das Finale zu erreichen war schon ein Highlight, damit hätte ich gar nicht gerechnet. Ich will den Schwung mitnehmen und weiterhin befreit klettern, ohne über Ergebnisse nachzudenken“, so Oblasser.

 

Mit Sina Willy (ÖAV Imst-Oberland) schaffte es in der U16 eine zweite Athletin ins Finale, sie belegte Rang 10. In der U18 zeigten Lena Schrittwieser (NFÖ Mürzzuschlag) und Ariane Franken (ÖAV Feldkirch) als Vierte bzw. Sechste auf. In der U20 holte Emilia Warenski (ÖAV Innsbruck) Platz 7.

 

KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein bilanzierte nach der Frankreich-Reise zufrieden: „Alle haben sich gefreut, dass die Saison nach der langen Pause losgeht. Sie wollten wissen, wo sie stehen. Das Ergebnis: Die harte Arbeit trägt Früchte, wir waren in allen Klassen mit zumindest einer Athletin oder einem Athleten im Finale vertreten. Wir dürfen uns auf eine spannende Jugend-Saison gefasst machen, vielleicht sehen wir den einen oder die andere schon bald bei einem Weltcup im Einsatz.“

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