Trainingslager in Céüse

Während bei Jakob Schubert (ÖAV Innsbruck) und Jessica Pilz (ÖAV Haag) die letzten Vorbereitungen auf den Combined-Bewerb der Olympischen Spiele in Tokio laufen, nutzten einige ihrer Kletter-KollegInnen die Wettkampfpause und schoben im französischen Céüse ein Trainingslager (Felsklettern) ein.

So nahm beispielsweise Matthias Posch (ÖAV Innsbruck) die 8c-Route ‘Dure Limite’ in Angriff. „Es war wirklich ein cooler Prozess. Am Anfang habe ich mir nicht gedacht, dass ich das schaffen kann, aber ich habe es am letzten Tag gepackt“, freut sich Posch und ergänzt: „Céüse find ich immer mega-cool. Die Routen sind einzigartig und man hat immer eine unglaubliche Aussicht. Die alten schweren Routen imponieren mir und machen echt Lust, dass man sie in Zukunft selbst probiert. Natürlich mit dem Ziel, sie dann auch zu schaffen!“

 

Auch Eva-Maria Hammelmüller (ÖAV Haag) nutze die Zeit in Céüse, um etwas vom Wettkampfstress der letzten Wochen abschalten zu können. „Die beste Route, die ich in Céüse unter den unzähligen super Klassikern klettern konnte, war ‘Le chirurgien de crépuscule’. Diese Route im Schwierigkeitsgrad 8b zeichnet sich durch viele Kreuzzüge an Löchern aus und gehört zu den besten, die ich in diesem Grad klettern konnte“, bilanziert Hammelmüller, die mit dem gesamten Team eine richtig coole Zeit in Frankreich verbringen konnte.

 

Bei Julia Fiser (ÖAV Innsbruck) waren die Voraussetzung ein wenig anders, denn es stand nicht eine bestimmte Route im Fokus: „Ich wollte nicht ein bestimmtes Projekt in Angriff nehmen, sondern so viele mittelschwere Routen wie möglich klettern. Das Klettergebiet ist so groß. Es wäre schade gewesen, sich nur auf eine einzige Route zu konzentrieren. Am Ende konnte ich einige Klassiker abhacken und freue mich aufs nächste Mal. Da werde ich dann ein paar schwerere Routen probieren.“

 

Stefan Scherz (NFÖ Neukirchen) beschäftigte sich in Frankreich mit der legendären ‘Biographie’, einer Route mit dem Schwierigkeitsgrad 9a+. „An dieser Route die perfekte Linie zu klettern war immer schon ein Kindheitstraum, daher war die Motivation sehr hoch. Unglaublich welchen Fortschritt man innerhalb kürzester Zeit erzielen kann“, resümierte Scherz.

 

Das KVÖ-Team hat die spannenden Tage in Frankreich und die Abwechslung mehr als genossen, viele tolle Momente erlebt und Kraft für die nächsten Wochen getankt.

 

 

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