Youth World Championships: 15 heimische Athlet*innen am Start

Nach dem äußerst erfolgreichen Abschneiden der KVÖ-Athlet*innen bei der Junioren- und Jugend-Europameisterschaft Anfang Mai im russischen Perm wartet nun auf den rot-weiß-roten Kletternachwuchs in Voronezh (RUS) mit den Youth World Championships das nächste große internationale Highlight

15 heimische Sportler*innen werden von 21. bis 31. August 2021 in den Kategorien U20, U18 und U16 in Russland um Edelmetall kämpfen.

 

„Die Vorbereitung ist sehr gut verlaufen, und wir konnten wirklich gut trainieren. In Augsburg haben wir mit einem Teil des deutschen Teams noch ein Abschlusstrainingslager absolviert und das neue Boulder-Format durchgespielt – darauf sind wir jetzt gut vorbereitet. Eine Prognose abzugeben, ist echt schwierig: Wenn man die Jugend-Europacups in Betracht zieht, haben wir einige Sportlerinnen und Sportler, die unter die Top 10 sowie aufs Podest klettern können. Es gibt aber einige Fragezeichen, speziell bei den Athletinnen und Athleten aus den USA und aus Japan – da fehlt uns seit langer Zeit der direkte Vergleich. Unser Ziel muss es sein, dass wir die Leistungen, die wir in den Trainings und in den Wettkämpfen in Europa gezeigt haben, abrufen können – dann werden wir auch mit den Platzierungen zufrieden sein“, erklärt KVÖ-Coach Saurwein, die sämtliche KVÖ-Sportlerinnen und -Sportler in Russland betreuen wird, vor dem Abflug.

 

Am Donnerstagvormittag ist der Kletternachwuchs vom Vienna Airport in Richtung Moskau abgehoben. Nach einem kurzen Zwischenstopp ging es weiter zum Zielflughafen nach Voronezh. In der knapp 900.000 Einwohner großen Stadt werden ab kommendem Samstag, den 21. August 2021 die Bewerbe im Speed, Bouldern und Lead sowie zusammengefasst in der Kombination ausgetragen.

 

Nach EM-Medaillen folgt das nächste Highlight

 

Timo Uznik (SV St. Johann i.R.) kann bislang auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken und holte bei der Jugend-Europameisterschaft in Perm (RUS) im Vorstieg (U16) überraschend die Goldmedaille. „Eigentlich wollte ich am letzten Tag nur ins Finale klettern. Ich bin ohne große Erwartungen in den Bewerb gegangen, da es meine erste Saison mit internationalen Bewerben ist. Als ich gewusst habe, ich bin am Podest, war das Gefühl schon überragend. Als ich dann realisiert habe, dass es Platz eins wird, war ich im ersten Moment richtig sprachlos und glücklich“, blickt Uznik auf die EM in Perm zurück und geht voller Selbstvertrauen in die WM-Wettkämpfe in Voronezh: „Mit der Vorbereitung und den letzten Trainings bin ich sehr zufrieden. Ich lasse das jetzt alles einmal auf mich zukommen und habe keine große Erwartungshaltung – es ist meine erste Jugend-Weltmeisterschaft. Mein Fokus liegt auf dem Vorstieg, da rechne ich mir die besten Chancen aus. Aber ich werde auch in der Kombination versuchen, mich so gut es geht zu platzieren.“

 

Auch Lawrence Bogeschdorfer, U20-Goldmedaillengewinner bei der Junioren-EM in der Kombination, sieht sich gut vorbereitet: „Bei der Boulder-ÖSTM war ich mit meiner Leistung in der Qualifikation zwar nicht ganz zufrieden, aber im Semifinale habe ich wieder zeigen können, was ich kann. Die letzten Trainingstage haben sehr gut gepasst und stimmen mich äußerst positiv. Ich bin extra noch einmal nach Innsbruck gefahren, damit ich noch eine Speed-Einheit absolvieren kann. Jetzt freue ich mich auf die Weltmeisterschaft und bin auf die internationale Konkurrenz gespannt.

 

Insgesamt werden sieben Athletinnen und acht Athleten den Kletterverband Österreich bei den Youth World Championships in Russland vertreten:
U20: Jana Rauth (ÖAV Imst-Oberland) bzw. Johannes Hofherr (ÖAV Feldkirch) und Lawrence Bogeschdorfer (NFÖ Vöcklabruck)
U18: Lena Schrittwieser (NFÖ Mürzzuschlag), Emilia Warenski (ÖAV Innsbruck), Annika Stöckl (ÖAV Salzburg), Ariane Franken (ÖAV Feldkirch) bzw. David Zinsler (NFÖ Wien), Julian Wimmer (ÖAV Wilder Kaiser) und Benjamin Haidacher (ÖAV Kufstein)
U16: Sina Willy (ÖAV Imst-Oberland), Naima Gringl (NFÖ Bludenz) bzw. Raffael Gruber (ÖAV Innsbruck), Timo Uznik (SV St. Johann i.R.), Ilja Auersperg (AV Gebirgsverein)

 

Den genauen Zeitplan gibt es HIER, die Ergebnisse werden HIER laufend aktualisiert!

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