In der Speed-Finalrunde der besten 16 setzte Amon zu Beginn ein Ausrufezeichen. Der 21-Jährige setzte sich im Achtelfinale gegen den Franzosen Jeroma Morel, den Zweitschnellsten der Qualifikation durch. Amon zeigte mit 5,28 Sekunden einen starken Run, während sein Kontrahent nach 7,22 Sekunden oben ankam.
Im Viertelfinale kam es zum Duell mit Petr Zemliakov. Amon steigerte sich abermals auf 5,19 Sekunden, der unter neutraler Flagge startende Russe behielt mit 4,99 Sekunden dennoch knapp die Oberhand. Wenig später kürte sich Zemliakov zum Europameister, Amon landete in der Endabrechnung auf Rang sieben.
„Ich habe es irgendwie ins Finale geschafft und dort solide Zeiten geliefert. Zufrieden kann ich damit nicht ganz sein, es wäre wesentlich mehr möglich. Es ist etwas ärgerlich, dass es schon die ganze Saison nicht ganz läuft. Aber der Finaleinzug stimmt mich für die künftigen Bewerbe dennoch positiv“, so Amon, der in der EM-Vorbereitung mit einer Fingerblessur zu kämpfen hatte.
Am Sonntag folgen bei der Europameisterschaft noch Halbfinals und Finals im Vorstieg.

