Bei Halbfinal-Premiere in den Top-20

Jakoba Rauter darf sich über ein gelungenes Semifinal-Debüt in der höchsten Kletter-Liga freuen!

Die 17-jährige Tirolerin belegt im Boulder-Halbfinale der World Climbing Series Innsbruck Rang 18 und holt damit in ihrem zweiten Weltcup-Bewerb ihre erste Top-20-Platzierung.

 

Die 24 Halbfinalistinnen hatten am Donnerstag nicht nur mit den vier Boulder-Problemen zu kämpfen, sondern auch mit der Hitze von mehr als 32 Grad in der Tiroler Landeshauptstadt. Passend zum Wetter heizten zudem die zahlreichen Fans in der Freiluft-Arena am Gelände des Kletterzentrum Innsbruck die Stimmung auf.

 

Lokalmatadorin Jakoba Rauter bestritt zwei Wochen nach ihrem Weltcup-Debüt in Prag (Platz 43) und nur vier Tage nach ihrem U19-Europameistertitel ihr erstes Weltcup-Semifinale. „Gerade vor dem Wettkampf war ich nervös. Auf einmal stehst du neben deinen ganzen Idolen beim Aufwärmen. Das war ein ganz besonderer Moment“, so Rauter, die sich davon nicht irritieren ließ. Auf den ersten beiden Bouldern erreichte sie jeweils die Zone, den dritten konnte sie nicht lösen. Am vierten Boulder holte sie, unterstützt von den lautstarken Zuseher:innen, noch eine Zone. Mit 29,2 Punkten jubelte der KVÖ-Youngster über den 18. Platz.

 

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, auch wenn man als Sportlerin natürlich immer von mehr träumt. Es war erst mein zweiter Weltcup und mein erstes Halbfinale – deshalb nehme ich vor allem das Positive mit und weiß, dass noch viel Potenzial in mir steckt“, bilanzierte Rauter. „Seit ich zehn Jahre alt bin, schaue ich Weltcups im Livestream und habe davon geträumt, selbst einmal auf dieser Bühne zu stehen. Jetzt zu sehen, dass ich auf diesem Niveau mithalten kann, gibt mir enorm viel Energie und Motivation für die nächsten Jahre.“

 

Die erste Gratulantin: Schwester Magdalena, die an der Texas A&M Universität als Stabhochspringerin aktiv und aktuell auf Heimatbesuch ist. „Sie ist mit Abstand meine beste Freundin. Seit sie in den USA lebt, vermissen wir uns natürlich oft, aber gleichzeitig bin ich unglaublich stolz darauf, dass sie ihren eigenen Traum verfolgt. Sie ist wahrscheinlich meine größte Unterstützerin. Egal, wie viel gerade bei ihr selbst los ist, sie fiebert bei jedem Wettkampf mit und gibt mir das Gefühl, dass sie fest an mich glaubt. Das bedeutet mir unglaublich viel.“

 

Rauter will von ihrem ersten Heim-Weltcup viel mitnehmen: „Ich bin erst 17 Jahre alt und habe das Gefühl, dass noch so viel vor mir liegt. Genau das macht diesen Sport für mich so spannend: Bei jedem Wettkampf wächst die Motivation, noch besser zu werden.“

 

Den Halbfinal-Sieg sicherte sich Top-Favoritin Annie Sanders (USA), die als einzige Athletin drei Tops erreichen konnte. Das Boulder-Finale der Damen folgt am Donnerstag ab 19:30 Uhr (live in ORF Sport+).

Media Center
Social Media
The North Face
Tirol
Innsbruck
Bundesheer
Polizeisport
Sport Ministerium
Bundes-Sport GmbH
World Climbing
Alpenverein
Naturfreunde
Sport Austria
Österreichisches Olympisches Comité
austriaclimbing.com  Bei Halbfinal-Premiere in den Top-20
nach oben