120 Athlet:innen kämpften beim Austria Climbing Boulder Cup im Sporthotel Royer in den Klassen U15 und U17 um die Podestplätze. Vor allem die U15-Finali entwickelten sich zu echten Krimis, in denen am Ende Nuancen über Sieg und Niederlage entschieden.
Märzinger und Avni setzen sich hauchdünn durch
Wie eng es im Bouldern zugehen kann, zeigte sich eindrucksvoll bei den U15-Mädchen. Gerade einmal 0,5 Punkte trennte am Ende das gesamte Podest. Anna Maria Märzinger (ÖAV Linz) erwischte mit exakt 100 Punkten den besten Finaltag und sicherte sich den Sieg. Dahinter entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die weiteren Podestplätze: Anna Kerschbaumer (Boulderverein BLOC House) holte mit 99,6 Punkten Rang zwei, nur knapp dahinter landete Elisa Steindl (NFÖ Pucking) mit 99,5 Punkten auf Platz drei.
Noch knapper fiel die Entscheidung bei den U15-Burschen aus. Zwischen dem Sieg und Rang drei lagen lediglich 0,2 Punkte. Ben Avni (ÖAV Innsbruck) setzte sich mit 99,9 Punkten hauchdünn an die Spitze. Lorenz Rauch (ÖAV Imst-Oberland) musste sich mit 99,8 Punkten um hauchdünn geschlagen geben, Laurin Höss (ÖAV Innsbruck) komplettierte mit 99,7 Punkten das Podest.
Haid und Burtscher gewinnen in der U17
Bei den U17-Mädchen ging der Sieg ebenfalls nach Innsbruck. Luisa Haid (ÖAV Innsbruck) setzte sich mit 84,9 Punkten klar durch und verwies Ella Graf (ÖAV Zillertal) mit 69,6 Punkten auf Rang zwei. Isabella Herrgesell (SSV Marswiese) sicherte sich mit 34,8 Punkten den dritten Platz.
Den vierten Tagessieg in Schladming holte sich Jakob Burtscher (ÖAV Bludenz). Mit 84,4 Punkten entschied er die Konkurrenz der U17-Burschen für sich. Dahinter wurde es noch einmal richtig eng: Julian Leitner (Boulderverein BLOC House) belegte mit 69,7 Punkten Rang zwei, Raphael Hubmann (ÖAV Bludenz) folgte mit 69,4 Punkten auf Platz drei.
Damit bot der Austria Climbing Boulder Cup im Sporthotel Royer nicht nur ein großes Teilnehmer:innenfeld, sondern vor allem in den U15-Klassen Entscheidungen auf Messers Schneide. Bei insgesamt 120 Starter:innen in den vier Bewerben zeigte Österreichs Kletternachwuchs noch einmal eindrucksvoll seine hohe Leistungsdichte.

