Haselwanter jubelt über Heimsieg in St. Pölten

Mit einem Heimsieg von Lara Haselwanter und mehreren starken Finalplatzierungen hat Österreichs Speed-Nachwuchs bei der World Climbing Europe Youth Series St. Pölten 2026 ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt.

Vor heimischem Publikum überzeugten die rot-weiß-roten Athlet:innen in den Klassen U17 und U19 mit starken Zeiten und vielversprechenden Leistungen. Bereits Anfang September wartet mit dem nächsten Europacup in Imst das nächste Heimspiel.

 

„Ich bin grundsätzlich wieder einmal sehr zufrieden. Vor allem in der U17 der Mädchen war es unglaublich, was heute passiert ist. Vier Athletinnen im Viertelfinale und am Ende vier in den Top-6 – das zeigt, welches Potenzial in dieser Gruppe steckt. Auch bei den Burschen haben wir gesehen, dass wir international vorne mithalten können. Die Zeiten und die Entwicklung stimmen uns für die kommenden Wettkämpfe sehr optimistisch“, zog KVÖ-Nachwuchstrainerin Laura Stöckler eine positive Bilanz.

 

Haselwanter krönt starke Teamleistung mit Heimsieg

 

Für das sportliche Highlight aus österreichischer Sicht sorgte Lara Haselwanter in der U17. Die österreichische Rekordhalterin ließ ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll Taten folgen und gewann das Finale gegen Elena Pasturel (FRA) in starken 7,56 Sekunden. Bereits in der Qualifikation hatte Österreich die Konkurrenz beeindruckt: Haselwanter, Antonia Mayr und Alice Zirnitzer belegten die ersten drei Plätze.

 

Auch dahinter präsentierte sich das KVÖ-Team geschlossen stark. Melanie Treitler erreichte als Vierte das Halbfinale und verpasste den Sprung aufs Podest nur knapp. Antonia Mayr belegte Rang fünf, Alice Zirnitzer wurde Sechste. Damit platzierten sich gleich vier Österreicherinnen unter den besten sechs des stark besetzten Heim-Europacups und unterstrichen eindrucksvoll die enorme Leistungsdichte im österreichischen Speed-Nachwuchs.

 

„Ich bin richtig stolz auf meine Entwicklung – wie sehr ich an Selbstbewusstsein, Vertrauen und Mut gewonnen habe. Ich bin auch sehr zufrieden damit, wie ich mit dem Druck umgegangen bin und mich trotzdem voll konzentrieren konnte. Einen Heim-Europacup zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes. Die Unterstützung der Teamkolleg:innen, Fans und der vielen Kinder, die zu uns aufschauen, macht diesen Erfolg noch schöner. Das motiviert mich enorm für den Rest der Saison“, freute sich Haselwanter.

 

Reiff überzeugt als Vierter – Blick richtet sich auf Imst

 

Auch bei den Burschen gab es starke österreichische Leistungen. Tobias Reiff verpasste in der U17 als Vierter das Podest nur knapp und bestätigte mit einer persönlichen Bestleistung von 6,24 Sekunden seine starke Form. Simon Schmutzhard belegte Rang 22, Richard Jokosch wurde 27. In der U19 schaffte Elias Unterberger als 16. den Sprung ins Finale und musste sich dort ausgerechnet dem späteren Sieger stellen. Maximilian Wagner beendete den Bewerb auf Rang 22.

 

„Der Wettkampf war für mich ein großer Erfolg. Der vierte Platz kam ziemlich überraschend. Natürlich habe ich auf der Heimwand auf den Finaleinzug gehofft, aber dass es am Ende gleich Rang vier wird, hätte ich nicht erwartet. Es war außerdem großartig, dass so viele österreichische Athleten im Finale standen und für eine tolle Stimmung gesorgt haben. Diese Leistungen geben mir viel Motivation für die nächsten Wettkämpfe – besonders für den Europacup Anfang September in Imst“, sagte Reiff.

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