Heim-Podest für Schubert: Spektakulärer Schlusspunkt

Sensationeller Abschluss der World Climbing Series Innsbruck 2026!

Im Vorstiegsfinale am Sonntagabend erreichte die Stimmung in der ausverkauften Freiluft-Arena am Areal des Kletterzentrum Innsbruck noch einmal ihren Höhepunkt, als Lokalmatador Jakob Schubert auf das Podest kletterte und Sloweniens Superstar Janja Garnbret ihren 50. Weltcupsieg feierte.

 

Nach einer für seine Verhältnisse durchwachsenen Leistung im Halbfinale wollte Jakob Schubert im Finale angreifen. Und wieder einmal hielt er Wort. Unter lautstarkem Jubel der 3.000 anwesenden Fans erreichte er 42 Griffe und belegte Rang drei. Einzig Sieger Neo Suzuki (JPN) und Tokio-Olympiasieger Alberto Gines Lopez (ESP) schafften ebenfalls 42 Griffe, wurden zudem mit einer Plus-Wertung bewertet und landeten dadurch vor dem Innsbrucker.

 

„Ich bin megahappy, der Podestplatz ist ein Zuckerl. Mein Ziel war zu zeigen, was ich draufhabe und das Publikum zu genießen. Das ist mir dieses Mal gelungen“, freute sich der sechsfache Weltmeister über seinen zweiten Podestplatz im zweiten Saison-Bewerb.

 

Für Schubert war es der 56. Podestplatz in seinem 89. Lead-Weltcupstart. „Es war knapp nach vorne, aber die zwei sind sehr fit und haben sich das verdient. Ich habe in meiner Karriere schon viel erreicht und kann mit einem dritten Platz zufrieden sein, weil ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist.“

 

Für den Heim-Weltcup fand er lobende Worte: „Mir geht hier immer das Herz auf. Ich bin stolz, Innsbrucker zu sein. Jeder kommt gerne hierher, wir haben uns mit diesem Event einen Namen gemacht.“

 

Pilz positiv, Garnbret emotional

 

Bei den Damen konnte Jessica Pilz nicht zeigen, was sie aktuell draufhat. Bei einer kniffeligen Stelle entschied sie sich falsch und ging bei 25+ Griffen von der Wand, am Ende wurde es Rang sechs.

 

„Schon bei der Besichtigung hat mich die Stelle verwirrt. Ich konnte mir dann in der Route auch nichts anders überlegen. Spaß gemacht hat es diesmal leider nicht, aber nehme definitiv viel Positives mit“, bilanzierte Pilz nach starken Leistungen in der Qualifikation und im Halbfinale. „Drei von vier Runden waren richtig gut. Die Form stimmt, es stehen noch einige Weltcups und die Europameisterschaft auf dem Programm.“

 

Für Aufsehen sorgte die zweifache Olympiasiegerin Janja Garnbret (SLO), die ihren 50. Weltcupsieg feierte. „50 Siege – einfach verrückt! Und ich habe noch nicht genug. Danke an alle Leute, die mich auf diesem Weg unterstützt haben“, meinte die Slowenin mit Tränen in den Augen. „Ich liebe Innsbruck, dieser Ort bringt immer das Beste aus mir heraus. Ich fühle die Kraft der Fans.“

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