Im Herrenbewerb qualifizierten sich Kevin Amon und Lukas Windischer mit 10,92 Sekunden als Zwölfte für das Finale. Im Achtelfinale wartete mit Italien 1 rund um Weltmeister Matteo Zurloni und Luca Robbiati ein Top-Team. Österreich ging volles Risiko, Kevin Amon rutschte jedoch an der Wand ab und das Duell war entschieden.
„Der Finaleinzug war richtig cool. Gegen Italien war es alles oder nichts, leider ist Kevin von der Wand gerutscht. Aber das kann passieren, wir haben das Risiko bewusst genommen“, erklärte Windischer. Amon zog nach einem intensiven Wochenende ein zufriedenes Fazit: „Drei Finale an einem Wochenende sind eine gute Bilanz, damit kann man nicht unzufrieden sein. Die neuen Formate haben sich auf jeden Fall bewährt.“
Das zweite österreichische Herrenteam mit Alexander Bergmann und Tobias Plangger belegte in der Qualifikation mit 12,08 Sekunden Rang 22.
Auch bei den Damen gelang Johanna Nagl und Maya Walter der Sprung ins Finale. Mit 15,75 Sekunden qualifizierte sich das Duo als 14. von 23 Teams für die K.o.-Runde. Dort warteten mit den Polinnen Alexandra Miroslaw und Patrycja Chudziak die großen Favoritinnen. Die Österreicherinnen hielten stark dagegen und verpassten mit 15,68 Sekunden die Überraschung nur um 35 Hundertstelsekunden.
„Mein erster Weltcup, mein erster gemeinsamer Teambewerb mit Johanna – das war ein großartiges Erlebnis. Ich bin stolz auf unsere Leistung in der Qualifikation, das gemeinsam zu schaffen, ist richtig cool“, sagte Walter. Nagl ergänzte: „Wir haben das gemeinsam gut gemacht. Für mich ist es hier in Krakau einfach sensationell gelaufen, jetzt bin ich topmotiviert für die kommenden Events.“

